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Kefirpilz Symptome der Verreibung nach Ebenen und Themen sortiert
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SchwachPerfekt 

Kefirpilz

Symptome der Verreibung nach Ebenen und Themen sortiert

Zusammengefasste Empfindungen

 

Die Empfindungen und Bilder erinnern an andere in der Homöopathie bekannte Pilze mit ihren Themen:

 

Weich, weit, geöffnet, mĂŒtterlich, Baby

versus

Von eindringenden, wilden Feinden bedroht, widerspenstig, abgegrenzt, undurchlÀssig, erstarrt, verkrampft, Gegenkraft, Umweltzerstörung, Streben

 

Wie in Trance, mit  Lust auf einen Joint, verwirrt, wie unwirklich, wie im Traum, dunkel

versus

aufmerksam, klar, wachsam, hell, weiß, lichtvoll

 

Ruhen, Schlafen, ich spĂŒre eine große, langsame, craniale Welle in meinem Becken.

versus

Hektisch, erschrocken, aufgedreht, hyperaktiv, wie Achterbahn fahrend, hereinbrechend, lÀrmend

 

Bilder/Delusions

 

Weich und Hart

Bild einer sanften Mutter, die liebevoll ihren SĂ€ugling im Arm hĂ€lt und anlĂ€chelt, das Kind lĂ€chelt zurĂŒck und ist mit sich und der Welt vollkommen zufrieden. (P1)

Ich habe die Idee: „jetzt gemĂŒtlich hinlegen und einen Joint rauchen, wĂ€re gut.“ (sonst völlig undenkbar fĂŒr mich), bei dem Gedanken muss ich innerlich grinsen, das innere LĂ€cheln verbindet mich wieder mit der Herzenergie. (P1)

Möchte alles vergessen. Nur versinken. (P3)

Die Substanz macht mich weich, öffnet das mĂŒtterliche Herz. (P1)

Erfahren statt mich kĂŒmmern (ein mir bekanntes altes „Symptom“). (P3)

GefĂŒhl kleine Steine in der Schale zu haben. (P1)

Ich nehme einige Stellen in meinem Körper wahr, die im Moment nicht so weich sind und versuche ihnen Weichheit zu geben, das fĂŒhlt sich gut und richtig an. (P1)

Deine Weichheit vom Anfang wird zu Widerspenstigkeit. (P2)

Woraus resultiert Grobheit? frage ich mich.

Ist es, dass Kraft und Gegenkraft nicht zusammen passen und so entsteht eine Art Reibung?

Wodurch entstehen WiderstÀnde? (P1)

 

Kraft und Energie

In mir sitzt etwas (Person, Energiefeld) das grĂ¶ĂŸer und aufrechter ist als mein Körper, sehr kraftvoll, achtsam, wach und sehr prĂ€zise, ganz klar. (P1)

Meine Energie wĂ€chst kontinuierlich, von innen nach außen, aus meiner Mitte, meinem Herzen heraus. (P1)

Es kommt mir der Gedanke: „Die Substanz sagt mir ganz genau mit welcher Kraft sie behandelt werden möchte.“ (P1)

Der Gedanke: „Es ist noch weniger als ich dachte.“ lĂ€sst wieder Energie in meinem Körper fließen, vor allem am Scheitel-Chakra. (P1)

Plötzlich habe ich das GefĂŒhl ich rĂŒhre in einem kleinen Kraftwerk, es ist fast wie eine Explosion. (P1)

Der Gedanke an das Kraftwerk kehrt zurĂŒck, diese enorme Energie die dabei zu spĂŒren ist, bringt mich fast an meine Belastungsgrenze. (P1)

Wie kann ich mit dieser Energie umgehen? (P1)

Ich denke an ein hyperaktives Kind, das seine Energie durch ĂŒbermĂ€ĂŸige Bewegung los wird. (P1)

Welche Möglichkeiten gibt es noch?

Vielleicht die Energie in eine Form bringen, z. B. Ton (P1)

Ich bin stÀrker als Du und sitze am lÀngeren Hebel. (P2)

Ich fĂŒhle mich kraftlos (P1)

fĂŒhle mich wie ausgequetscht (P1)

FĂŒhlt und hört sich an wie Achterbahn fahren. (P2)

Ich fĂŒhle mich ganz wackelig und aufgedreht.

„Ich bin gut fĂŒr Kinder, die gern viel hĂŒpfen. Lustige aufgeweckte fröhliche Kinder.“

ADHS?

Die Substanz macht sich lustig ĂŒber uns, sagt „Ihr kriegt mich nicht, so sehr Ihr Euch auch beeilt. Ich bin schneller. Ihr seid nur zu dritt. Ihr seid nicht komplett.“ (P2)

Folge deinen Impulsen, so wie du dem Impuls zu atmen ganz natĂŒrlich folgst, folge auch anderen Impulsen. (P1)

 

Abgrenzen und empfÀnglich sein

Ich gehe zurĂŒck bis an die Quelle, weit, weit zurĂŒck, bis an den Anbeginn der Erde, von dort wo ich komme bringe ich die Liebe fĂŒr das Sein. (P1)

Ich ordne und transformiere negative GefĂŒhle, die sich festgesetzt haben. (P1)

Ich schließe Zellen auf um sie empfĂ€nglich zu machen fĂŒr ihre Urinformation, damit sie sich an ihre Liebe erinnern können. (P1)

Negative GefĂŒhle umschließen die Zellen wie HĂŒllen, grenzen sie ab von ihrer eigentlichen Information, die in ihnen enthalten ist. (P1)

Habe das GefĂŒhl, als erlebe ich dieses „Abgrenzen“ im Moment ganz körperlich, es wird mir kĂ€lter, das Energielevel sinkt. Ich fĂŒhle mich abgeschnitten von der Informationsquelle. Es ist wie wenn ich eine Schutzmauer um mich herum habe. (P1)

Ach so ist das, denke ich: Auch die Gedanken können HĂŒllen sein, die die eigentliche Information einschließen. (P1)

Ich bin weich und ich mache weich, dadurch ist es leichter Grenzen zu öffnen, Erstarrtes aufzulösen. (P1)

Haben WiderstÀnde etwas mit Abwehr zu tun?

Wenn ja, was wehre ich ab (beim Schreiben, passiert es mir immer wieder, dass ich einzelne Buchstaben auslasse und spĂ€ter einfĂŒge)

Gedanke: „Ich wehre vermeintliche Feinde ab.“

Wer oder was sind diese „Feinde“?

Es sind KrÀfte, die mit mir in Kontakt treten möchten, aber ich wehre erst einmal generell ab. (P1)

Kann ich das nicht spezifizieren?

Vielleicht ist ja auch etwas gut fĂŒr mich......

Und wenn ich es mir genau anschaue, dann ist es so, dass ich entscheiden kann, mit wem oder was ich in Resonanz trete... (P1)

...und was passiert mit den anderen KrÀften?

Sie treten zurĂŒck, wenn ich mich entschieden habe. Wenn ich unwillig bin (Widerstand leiste) mit dem Außen in Kontakt zu treten, so hilft mir die Substanz mich zu öffnen. (P1)

Jetzt bist Du mir aus der Schale gehĂŒpft. (P2)

Scheinbar sind nun alle Information „ge- oder erschöpft.“ (P1)

„Rien ne va plus“- Nichts geht mehr. (P1)

Ich denke es reicht. Denke: Ami go home; Kefir ade. (P3)

Die Tischplatte unter meiner Schale ist geteilt, gespalten. Es stört mich, weil ich nicht weiß, gehöre ich nach links oder rechts. Mittig kann ich die Schale nicht draufstellen, weil sie dann wackelt. Es ist uneben. Ich muss mich entscheiden. Links ist besser.

Ich schaue in die Schale und denke, das ist das Bett, in dem der Kefir stirbt, um sein Wissen preiszugeben. Er gibt sich hin. Auch ich kann mich hingeben, um zu empfangen. Ohne Hingabe gibt es kein wahres Geben und Empfangen.

Dieses Sterben in diesem Reiben ist wie ein Wirbel, der immer tiefer fĂŒhrt.

Hinein, hinein, immer tiefer in mich hinein, in die Erfahrung. Ich merke, dass ich nur nach unten schaue, mag den Kopf nicht heben, um aufzuschauen oder umzuschauen.

Ich empfinde meine Stimmung und die um mich her als sehr in mich/sich versunken. (P3)

Wieder sehe ich ein Sterbebett vor mir. Nicht ein leidvolles, sondern eines, in dem HĂŒlle um HĂŒlle fĂ€llt, ein Öffnen, ein nackt Werden. ein wahr Werden, frei von der Ă€ußeren Form. Ein Offenbaren.

Und gleichzeitig eine Verschlossenheit, die mich zwingt, die Augen nieder zu schlagen. Aufblicken – das versuche ich, aber es hĂ€lt nicht stand dieser EnthĂŒllung. Ist es Scham? Eher ein SchutzbedĂŒrfnis. Als könnte ich oder mĂŒsste ich etwas schĂŒtzen durch das Niederschlagen der Augen, durch das mich in mich hinein KrĂŒmmen. (P3)

Ich sehe den Kefir auf dem Tisch vor mir und finde es seltsam, ihn anzuschauen, denn er ist so sehr in mir, ein Teil von mir, vielmehr ich eine Teil von ihm. Die sichtbare Trennung auf dem Tisch entspricht nicht dem GefĂŒhl ganz ineinander eingefangen zu sein, eingenommen zu sein. (P3)

lÀsst mich an störende gefÀhrliche Eindringlinge denken. (P3)

Ich sehne mich nach dem reinen Land, wo es diese Verwirrung nicht gibt. Ich frage innerlich den Kefir danach und  erhalte die Antwort: dieses Land gibt es so nicht. Das ist eine Illusion aus der Sicht der DualitĂ€t. Es ist ein Kampf, ein KrĂ€ftemessen in mir. Von der Mitte aus will sich das reine Land ausbreiten, von außen kommen die schwarzen Krieger. Wer erobert mehr FlĂ€che? Aber wie lautet die Lösung? Der Kompromiss, die friedliche Koexistenz? Durchmischt sich rein und unrein, so enthĂ€lt, alles Unreine auch die Reinheit und alles Reine enthĂ€lt auch die Unreinheit. Dann löst sich die Definition Rein-Unrein auf. Es ist, was es ist. Alles in Allem, Die Liebe im Leiblosen, die Lieblosigkeit in der Liebe. Yin in Yang, Yang in Yin. (P3)

Sehr unangenehm, wie das, was draußen ist, in mich eindringt, so plötzlich. (P3)

Schön langsam wird es mir zu viel. Ich will wieder zurĂŒck in meinen eigenen Zustand, wo ich nur ich, nur mit mir bin. Das fĂŒhlt sich nicht wie Begegnung an, sondern als hĂ€tte der Kefir mein Erleben ĂŒbernommen, Besitz von mir genommen. (P3)

So muss sich das anfĂŒhlen, wenn man sagt, eine fremde Macht hat von mir Besitz genommen, Dieses GefĂŒhl, ĂŒbernommen zu sein, das kann ich nicht loswerden, denn es ist alles so durchmischt. grau und weiß sind nicht fein sĂ€uberlich in Lagen auseinander zu nehmen. Dabei ist das unangenehme wie eingesaugte Blutegel möchte ich es rausreißen, aber es geht nicht. Ich brĂ€uchte en Lichtdusche durch mich durch , um mich zu reinigen. Die gleißenden Strahlen der Sonne ĂŒber einem Schneeberg. Sonne, Licht, Licht – das ist meine Sehnsucht. (P3)

Es kommen SĂ€tze wie:

-ich koche meine eigene Suppe

-was andere machen ist mir egal

-ich bin fĂŒr niemand verantwortlich, außer fĂŒr mich selbst -lasst mich doch alle in Ruhe. Sehr eigenbrötlerisch, nah bei mir, aber eng. (P1)

Was heißt frei atmen können fĂŒr mich?

Innen und außen sind eins, es findet ein uneingeschrĂ€nkter Austausch statt. Ich nehme genau das, was ich brauche und gebe ab, was ich nicht brauche und bin so in Harmonie mit all meinen BedĂŒrfnissen.

So kann ich wie ein Baby darauf vertrauen, dass ich genĂ€hrt werde, wenn ich Hunger habe, dass ich schlafen kann, wenn ich mĂŒde bin und ich gewĂ€rmt werde, wenn mir kalt ist.

Es ist fĂŒr alles gesorgt. (P1)

 

Bedrohung

Meine linke Seite fĂŒhlt sich offen, verletzbar, angreifbar und kalt an. (P2)

„Warum zerquetschst Du mich?“ (P2)

verbissen (P2)

Ich habe Angst davor, dass gleich unter der Couch eine dicke schwarze Spinne hervorgekrochen kommt. Ich spĂŒre schon ihre Schatten. Ich kann sie sehen, wie sie auf mich zukrabbeln. (P2)

An der Decke befinden sich keine Spinnweben. (P2)

Ich fĂŒhle mich beobachtet und unsicher. (P2)

Ein AngstknÀuel macht sich in meinem Bauch breit. (P2)

Ich denke an Umweltzerstörung und den Schneeleoparden von Aimatow. Dabei habe ich stĂ€ndig die weiße, reine, unberĂŒhrte Schneelandschaft im glitzernden Sonnenlicht vor Augen. Frieden. Ich frage mich, ob um die Ecke Gefahr lauert. Es könnte plötzlich eine Armee hereinbrechen.

Das plötzliche Hereinbrechen ist ein Punkt. Die Armee wird plötzlich um die Ecke biegen, in Nullkommanix alles zerstören haben und zerstört zurĂŒcklassen, wieder weg sein. Und da kann man nichts tun. Vorher Stille, plötzliches hereinbrechen, dun wieder Stile. Davor bin ich fassungslos, stumm. (P3)

Ich denke an ein stĂŒrmendes, reitendes Nomadenvolk. Dschingis Khan ĂŒber Steppe dun Schnee reitend. LĂ€rmende, wilde, ungebĂ€rdete Horden, die ins Land vordringen, schnell und stĂŒrmisch. (P3)

Sie (Anm.: die Zeit) rast an mir vorbei in einem Tempo wie die wilden Horden. Das ist das GefĂŒhl, wenn man sagt: Das Ereignis ist ĂŒber mir hereingebrochen. Das geht so schnell, dass man gar nicht reagieren kann. Man steht vor der VerwĂŒstung oder den Folgen, wenn es schon passiert ist. (P3)

Winter

Ich habe das GefĂŒhl, in Sibirien durch eiskalten Schneematsch zu stiefeln, meine FĂŒĂŸe fĂŒhlen sich eiskalt und nass an, meine Nasenspitze ist ein Eisklumpen, ein blau-weißlicher Eisklumpen, an dem vorne ein Tropfen dranhĂ€ngt. (P2)

Der Inhalt meiner Verreibeschale sieht wie eine Winterlandschaft aus. (P2)

Ich habe Sehnsucht nach der Sonne. FĂŒhle mich in dieser Winterlandschaft gefangen und erwarte den Augenblick, in dem die ersten Sonnenstrahlen warm und hell ĂŒber die Berge scheinen und lange Schatten werfen. Ich kann diesen Moment spĂŒren und sehen. Es ergibt einen beeindruckenden Kontrast zwischen hell und dunkel. (P2)

Wie vom Fahrtwind im Winter, wenn es schnell einen Berg runtergeht. (P2)

Die Schlieren sind wild durcheinander, sehen aus wie Spuren auf einer Eisbahn. (P2)

Die Schale ist eine jungfrÀuliche Schneelandschaft kurz vor dem Sonnenaufgang. Ich erwarte das Hereinbrechen ihrer Strahlen. Ihr Licht wird eine Botschaft bringen, eine bestimmte QualitÀt, einen ganz bestimmten Glanz. Welche ihrer Möglichkeiten wird es an diesem Tagesanbruch sein? (P3)

Ich denke an Lac sac, der all das fĂŒr uns trĂ€gt, wie der Schnee die Reflektion des Sonnenlichtes. (P3)

Ich sehe wieder die weiter, stille, glitzernde SchneeflĂ€che. Sie bewirkt bei mir stille, zufriedene dankbare Freude. Sie ist so rein und schön. Das Gegenteil wĂ€re Verschmutzung, Chaos, respektlose Zerstörung der natĂŒrlichen Schönheit.... (P3)

möchte nur noch schlafen und im Traum in das weiße Land der reinen Stille zurĂŒckkehren. Jetzt verstehe ich, wieso Schamanen Pilze nehmen. Es ist die RĂŒckkehr in das weiße reine Licht-Land der Seele. Das Gegenteil des LĂ€rms der Welt ist diese Weite reine lichtvolle Stille, das offene Feld, in das das Leben einbricht. (Es wĂŒrde mich nicht wundern, wenn der Mythos des Kefirs mit einem weißen Königreich zu tun hĂ€tte.) (P3)

Ruhe breitet sich in mir aus. „Im reinen Land verweile ich“ – mir fĂ€llt das Lied von Thich Nhat Hanh ein. (P3)

 

Weite

Mein Becken wird weit, wie eine Schale die empfÀngt (P1)

die Sitzbeinhöcker sinken in das Kissen (P1)

Mein Herz wird groß und weit, Energie strömt in die Arme. (P1)

Meine Aufmerksamkeit verlagert sich noch mehr in den Raum, auch in Richtung Garten, und nach hinten (als ob ich nach hinten sehen könnte), aber alles ist gleichzeitig.

Nun öffnet sich auch der Raum ĂŒber meinem Kopf. (P1)

 

Zeitwahrnehmung

Mir kommen die Zeitintervalle viel zu kurz vor. (P2)

Habe kein ZeitgefĂŒhl mehr. Das gefĂ€llt mir gut (P2)

Mensch, Kefir, was machst Du mit uns und der Zeit? (P2)

Die Zeit scheint jetzt langsamer zu vergehen. (P2)

Ich vergesse die Zeit (P3)

Auf die Zeit zu achten, erfordert eine extra Aufmerksamkeit. (P3)

Wie weit, unendlich gut, weit. Ich habe die Zeit ĂŒbersehen. Sie vergeht schnell. Es war wie ein Zeitsprung, als ich bei der Empfindung von „weit“ war. (P3)

schon wieder habe ich die Zeit ĂŒbersehen. Sie vergeht schneller und vor allem verliere ich mich in der Zeitlosigkeit. (P3)

Inzwischen  rast die Zeit. Sie rast an mir vorbei in einem Tempo wie die wilden Horden. (P3)

Auch die Zeit vor mir erscheint mir kurz. (P3)

Und wieder kenne ich mich in der Zeit nicht aus (P3)

Erwartung des beginnenden Tages. Tages-An-bruch, was fĂŒr ein treffendes Wort. (P3)

 

 

Geistige Symptome

 

komme in Trance. (P3)

bin verwirrt (P3)

fĂŒhle mich unwirklich. (P2)

Meine Aufmerksamkeit verlagert sich noch mehr in den Raum, auch in Richtung Garten, und nach hinten (als ob ich nach hinten sehen könnte), aber alles ist gleichzeitig. (P1)

(Viele Gedanken, fĂŒhle mich undurchlĂ€ssig dadurch). (P3)

Ich muss wohl wachsam und achtsam sein. (P2)

So entsteht Klarheit in deinem Sein. (P1)

mein Blick wird immer wachsamer und ich beobachte meine Umgebung ganz genau, besonders den Fußboden. (P2)

 

 

Emotionen

 

Ruhe und Unruhe

Mich macht das ruhiger. (P2)

Das beruhigt mich und tut gut. (P2)

Das beruhigt mich. (P2)

Je lÀnger ich ruhig reibe, umso beruhigter werde ich wieder. (P2)

Werde immer ungeduldiger. (P2)

FĂŒhle mich im Moment etwas unwohl und unruhig. (P1)

Ich bin total in Eile und fĂŒhle mich gehetzt. (P2)

Mir wird jetzt die Ungeduld in mir bewusst, es schnell hinter mich zu bringen. Ist eh gleich vorbei. (P3)

Das Reiben ist im Moment wie das Fahren auf einer schlechten Straße, das macht mich etwas ungeduldig. (P1)

 

Schrecken

Ich erschrecke (P3)

Ich fĂŒhle mich panisch und möchte fliehen. (P2)

ich bin völlig erschrocken und Àngstlich. (P2)

Angst (P2)

Die Angst ist verschwunden. (P2)

Plötzlich höre ich ein GerĂ€usch vor der TĂŒr. Ich erschrecke und meine, jemand sei ins Haus gekommen. Ich schaue zur TĂŒr, Aber es kann ja keiner herein gekommen sein. Dann merke ich erst, es ist das Knarzen des Tisches, das ich gehört hatte. (P3)

 

Aggression

Wut steigt auf. (P1)

Ich werde böse mit Dir. (P2)

Du nervst mich. (P2)

Ich werde etwas ungehalten, Àrgerlich. (P3)

 

Unwillen und Zufriedenheit

Ich bin frustriert und gleichgĂŒltig. (P1)

Ich fĂŒhle immer noch diesen „Unwillen.“ (P1)

alles ist mĂŒhsam (P1)

Habe jetzt keine Lust mehr (P1)

Es macht keinen Spaß, Dich zu verreiben und ich bin froh, wenn ich den Großteil von Deiner Masse abgeben kann. (P2)

das stört mich sehr, ich will wieder eine Einheit haben. (P2)

Unzufrieden (P2)

Es stört mich, dass der 4. Stuhl am  Tisch leer geblieben ist. (P2)

Ich finde diesen Zustand stressig, aus dem Frieden immer wieder herausgerissen zu werden durch plötzliche Ă€ußere EindrĂŒcke. Das ist mir sonst fremd. (P3)

Was mich auch sehr stört, ist dass ich immer wieder den Eindruck habe, dass GerĂ€usche von außen herein kĂ€men, die in Wirklichkeit im Raum sind. Denn was von außen kommt, fĂŒhlt sich störend an, erschreckt mich (P3)

Dieser Gedanke amĂŒsiert mich. (P2)

Dankbar (P2)

stille, zufriedene dankbare Freude. (P3)

Es fĂŒhlt sich gut an. (P2)

 

Trauer

Sie tut mir Leid. (P2)

Eine Traurigkeit ĂŒberkommt mich. Wie beim Verlust eines guten Freundes. Als sei ein geliebter Mensch gestorben. (P3)

Ich schaue gebannt in die Schale und versuche so, den Schmerz dort in die Masse hinein gleiten zu lassen. Dann kann ich ihn mit verreiben. (P2)

 

 

Körperliche Symptome

 

Allgemein

Plötzlich

Plötzlich sehe ich die Nachbarskatze durch meinen Garten gehen, (P3)

Wieder die plötzliche Bewegung der Katze. (P3)

Plötzlich klingelt das Telefon. (P3)

Und wieder hastet plötzlich die Katze vorbei.  (P3)

(Auch die Verabredung zu dieser Verreibung war schnell, spontan, kurz entschlossen). (P3)

Ich zucke zusammen (P3)

Der Kratzlöffel fÀllt mir hin. (P3)

 

MĂŒde

Ich werde plötzlich mĂŒde (P1)

mein Körper wird mĂŒde, mein Geist ist nervös. (P2)

Ich bin erschöpft (P2)

Jetzt bin ich mĂŒde, möchte nur noch schlafen (P3)

 

Heiß/Kalt

Mir wird warm dabei. (P2)

mir wird heiß (P2)

Von rechts (P1) spĂŒre ich eine sichere WĂ€rme. (P2)

es wird mir kÀlter (P1)

Meine linke Seite fĂŒhlt sich offen, verletzbar, angreifbar und kalt an. (P2)

Will mich bewegen. (P2)

Bin total verkrampft. (P2)

Kopf

Meine Aufmerksamkeit wandert zum Tun der anderen Verreiber, dadurch wird mir erst leicht schwindelig. (P1)

Bei Zugabe des letzten Drittels von Milchzucker wird mir leicht schwindelig (P1)

Mir wird schwindelig. (P2)

 

Hinterkopf kribbelt. (P2)

Es jucken (
) meine Kopfhaut, es kam ganz plötzlich. (P3)

 

Druck auf den SchlÀfen. (P3)

Der Druck in den SchlÀfen ist weg. (P3)

Wieder ein Druck auf den SchlÀfen. Ich mache da irgendetwas mit meiner Zunge, das diesen Druck im Kopf entstehen lÀsst. (P3)

 

bewege den Kopf ruckartig zum Fenster. (P3)

Es ist als ob es in meinem Kopf klingelte. (P3)

Gesicht

 

Jetzt ist der Druck im Kiefer, Unterkiefer vor allem. (P3)

Auf meinem Gesicht hingegen spĂŒre ich eine beißende KĂ€lte. (P2)

Ich reibe schneller, damit meine Gedanken wieder warm werden. (P2)

 

Augen

Mein rechtes Augenlid kribbelt und zittert leicht (P2)

Mein rechtes Auge tut weh. FĂŒhlt sich an wie ein GerĂ€uschdruck vom Ohr, der durch das Auge wieder raus möchte. Ich schaue gebannt in die Schale und versuche so, den Schmerz dort in die Masse hinein gleiten zu lassen. Dann kann ich ihn mit verreiben. (P2)

Das Beobachten der Drehbewegungen ist anstrengend fĂŒr die Augen. (P2)

Ich kann nicht mehr hinschauen.

In die Ferne zu schauen, tut gut und entspannt die Augenmuskulatur. (P2)

Ich schließe die Augen und es wird heller. (P2)

 

Nase

 

Nase kribbelt und lÀuft. (P1)

„Staub kribbelt in der Nase“ (P1)

Meine Nasenspitze ist eiskalt und piekst. (P2)

Ganz plötzlich fĂ€ngt mein rechtes Nasenloch an zu laufen. FĂŒhlt sich eiskalt an. (P2)

Die Nase rechts lÀuft und kribbelt plötzlich. (P2)

Es riecht sĂŒĂŸ, angenehm. Wie Kindergeburtstagstorte mit Creme. (P3)

 

Magen

flau im Magen (P1)

 

Bauch

Mein Becken wird weit (P1)

Brust

 

FĂŒhle eine angenehme WĂ€rme im Oberkörper. (P2)

Mein Herz wird groß und weit (P1)

Mein Herzschlag wird wieder normal. (P2)

Mein Herzschlag geht schneller. (P2)

mein Herz schlÀgt aber doch wieder schneller (P2)

FĂŒhle ein Kratzen in den Bronchien, der Geruch von Milchzucker kitzelt in der Kehle. Es fĂŒhlt sich an wie eine allergische Reaktion, muss öfter husten. (P1)

Atem wird schwerer. (P1)

Könnte ich frei atmen, ginge es mir besser. (P1)

 

Atmung

 

fange an zu gÀhnen. (P1)

Muss gÀhnen (P2)

RĂŒcken

 

ExtremitÀten

rechte Schulter kribbelt (P2)

Energie strömt in die Arme. (P1)

Meine Bewegungen sind fahriger, eiliger als sonst. (P3)

Es jucken meine Unterarme, es kam ganz plötzlich. (P3)

Meine HĂ€nde sind feuchtschweißig und innen heiß, außen sind sie kalt, besonders die linke HandaußenflĂ€che. (P2)

Meine Finger sind schweißig. (P2)

Das Schreiben fÀllt mir schwer, weil meine HandinnenflÀche vom Reiben so verkrampft ist. (P2)

Kaltes Kribbeln in den Oberschenkeln und Oberarmen. (P2)

Meine linke Wade schmerzt. (P2)

 

 

Haut

Das Jucken verstÀrkt sich. (P3)

Das Jucken, das in der Pause verschwunden war, kehrt zurĂŒck, an verschiedenen Stellen des Körpers. (P3)

Es juckt. (P3)

 

Sonstige Beobachtungen wÀhrend der Verreibung

 

Über den Inhalt der Schale

 

Der Milchzucker lÀsst sich plötzlich nicht mehr sanft und ruhig verreiben, sondern hakt an einigen Stellen und zieht Schlieren in der Verreibeschale, das stört mich sehr, ich will wieder eine Einheit haben. (P2)

Schön, dass neuer Milchzucker hinzugekommen ist,

verbissen versuche ich, eine homogene Masse hinzureiben. (P2)

ZÀhe Klumpen, mit denen ich zu kÀmpfen habe. (P2)

Etwas Milchzucker spritzt aus der Schale. Einfach passiert. Mir fÀllt auf, dass ich weniger bedacht reibe, nehme es nicht so genau. (P3)

„Was ist das nur fĂŒr ein KrĂŒmelzeug?“ (P1)

Gummiartige, knorpelige Masse

Die sich erstaunlicherweise sofort gut vermischen lÀsst

DarĂŒber bin ich ĂŒberrascht (P2)

Beim 1. Schaben ist nichts mehr von der Substanz zu sehen

Hat sich komplett aufgelöst und ist eins mit dem Milchzucker geworden.

Sehr biegsam und anpassungsfÀhig. (P2)

ZĂ€he Klumpen. (P2)

Du klebst sogar im Löffel und ich kriege Dich da nicht raus. (P2)

Die Masse ist immer noch so hartnÀckig. (P2)

 

 

Über das Reiben

Habe die Vorstellung einen Löffel Milchzucker in den Mund zu nehmen und male mir aus wie sich das anfĂŒhlen mag. (P1)

„Ich mache grĂŒndlich sauber.“ (P1)

Ich gebe dir wieder einen Impuls, stoße das Pendel wieder an und versetze es in Schwingung. (P1)

Ich denke: Verrieben werden ist ein Sterben -  dadurch wird der Geist frei, dass die Materie stirbt. Sterbe bevor du stirbst. Jeden Augenblick. (P3)

P2ÂŽs Schaben klingt fĂŒr mich hĂ€rter, als P3ÂŽs (P1)

Meine Aufmerksamkeit wandert von außen auf den Boden der Schale.

Irgendwie bildet sich im Moment so etwas wie Sandkörner, das Reiben ist holprig. Mir fÀllt aber auf, dass sich die anderen Schalen genauso anhören, sie sind relativ laut. (P1)

Drehen Dich unsere Bewegungen der Verreibung auf? (P2)

Das Reiben ist im Moment wie das Fahren auf einer schlechten Straße, das macht mich etwas ungeduldig.

Ob mehr Kraftaufwand helfen wĂŒrde, frage ich mich und probiere es aus.

Mehr Kraftaufwand erzeugt mehr Widerstand, das Reiben wird noch beschwerlicher. (P1)

Ich bin sehr unzufrieden mit meiner Reibeoptik.

Verbissen schabe ich und versuche, die RĂ€nder wieder glatt zu bekommen. (P2)

Ich reibe schneller, um Dich glatt zu kriegen. (P2)

Ich reibe schneller, damit meine Gedanken wieder warm werden. (P2)

Ich habe trotzdem das GefĂŒhl, schneller reiben zu mĂŒssen. (P2)

Ich werde ruhiger und langsamer und passe mich Deinem Tempo an. Ich reibe jetzt eher oben in der Schale, dort ist es weicher. Das tut gut. (P2)

Die VerreibegerÀusche sind sehr laut und dröhnen in meinem Kopf. (P2)

Das Verreiben ist mĂŒhsam und es fĂŒhlt sich widerspenstig an. (P2)

Ich hÀtte gern ein Pistill, bei dem der Durchmesser des Griffs dicker und handfreundlicher ist. (P2)

Mein SteuerknĂŒppel (Anm.: Pistill!) ist mir zu klein und zu dĂŒnn. (P2)

Meine Hand dreht Pirouetten mit dem Pistill in meiner Verreibeschale. (P2)

Endlich, nach der letzten Zugabe des restlichen Milchzuckers ruhigere VerreibegerÀusche. (P2)

 

Über die Teilnehmer

 

P3 scheint sehr unruhig und unzufrieden. Sie kratzt sich ĂŒberall.

Mich macht das ruhiger.

Sie tut mir Leid. (P2)

P3 lÀsst das Pistill fallen und ist ganz hektisch. (P2)

P3 hat uns fĂŒr die C3 eine gute Fahrt gewĂŒnscht. (P2)

P3 ruft `Ach` (P2)

Was ist passiert? Ist ihr eingefallen, dass sie vergessen hat, unter der Couch zu saugen? (P2)

Unsere GerĂ€usche klingen nicht rund, nicht harmonisch, nicht abgestimmt sondern uneins. Jeder fĂŒr sich. Nervös, fahrig, ungeschickt. (P2)

Ich denke: vor zweihundert Jahren wĂ€ren wir – wenn man uns so schweigend verreibend von draußen durch das Fenster beobachtet hĂ€tte – als Hexen verbrannt worden. (P3)

Ich empfinde die Runde als nicht komplett und nicht abgerundet. Es fehlt etwas. Wir sind nicht rund. Nicht eins. (P2)

Du treibst uns durcheinander und lÀsst keine Einheit entstehen. Dir werd ich es noch zeigen! (P2)

 
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