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Kefirpilz - Die Substanz
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Kefirpilz

 

Dokumentation einer C3-Verreibung vom 26.01.2009

 

Substanz

Kefirpilz (abgewaschen; d.h. ohne Kefir)

Verreibungsdatum

26.01.2009

Personen

3 weibliche Personen

Verreibungsstatus

Unblind

Leitung

Susanna Boldi-Labusga, 85386 Eching, www.boldi-labusga.de

 

Die Substanz

800px-kefirpilze

Geschichte des Kefirs

  

`Kefir` bedeutet `Wonnetrunk` bei den kaukasischen Bergvölkern.

 

Erst vor gut hundert Jahren brachte Dr. Eduard Kern das Kefirgetränk und den Pilz, der es aus Milch entstehen lässt, aus dem Kaukasus nach Mitteleuropa mit. Lange Zeit hatten die Gebirgsbewohner das Geheimnis der Kefirherstellung bewahrt. Nur allmählich sickerte durch, dass man zur Herstellung des Kefirs die `Hirse des Propheten´ benötigte. Die kaukasischen Bergvölker hegten die Vorstellung, dass der Prophet Mohammed der Menschheit einst diese speziellen Körner schenkte, um ihre Vorväter und deren recht gläubigen Nachkommen durch die von den Körnern ausgehende Kraft allzeit fest auf dem Weg des rechten Glaubens zu halten. Um keinen Preis wollten die muslimischen Gebirgsbewohner ihr Geheimnis der Kefirbereitung an Christen abgeben. Sie glaubten, ihr Getränk würde seine Heilkraft sofort einbüßen, wenn es in die Hände der Ungläubigen gelänge.

 

Biologie

 

Lebende Kefirpilze sind weiße, blumenkohlähnliche Gebilde von zäh-elastischer Beschaffenheit. Dieses Gebilde ist eine symbiotische Lebensgemeinschaft von Pilzen und Bakterien. Bei den Pilzen dieser Lebensgemeinschaft handelt es sich um hefepilzartige Organismen, die aber im Gegensatz zu echten Hefen keine Sporen bilden, sondern sich ausschließlich vegetativ durch Sprossung vermehren. Die Sprossung kann an mehreren Stellen der Mutterzelle auftreten, doch verzweigen sich die Tochterzellen nicht, sondern reihen sich aneinander an. Sie gehören der Gattung Torulopsis an.

Im Kefirpilz leben mehrere Torulopsis-Arten, die man an ihrer Größe und ihren Stoffwechselprodukten unterscheiden kann.

Außerdem leben im Kefirpilz auch echte Hefepilze der Gattung Saccharomycis zu der z. B. die Bierhefe gehört. Sie gehören zur  Pilzklasse der Ascomycetis bzw. Schlauchpilze, wie die Morcheln und die Trüffeln.

 

Mit dem Pilz leben im Kefirpilz verschiedene Milchsäurebakterienarten zusammen. Sie nützen sich dabei gegenseitig. Diese Symbiose zum wechselseitigen Vorteil ist in der Welt der Pilze nichts Besonderes. Das Verhältnis ist in manchen Fällen so einzigartig, dass die Bakterienart zu einem Bestimmungsmerkmal für die Pilzart geworden ist.

 

Der Kefirpilz wählt sich aus der Unsumme von Hefen und Bakterien, die in roher Milch vorhanden sind, nur diejenigen als zugehörige Organismen aus, die der Symbiose in Bezug auf das Kefirpilzwachstum d. h. die Vermehrung nützlich sind. Jede andere auch mögliche Symbiose bringt den Kefirpilz mit der Zeit zum Absterben. Als echter Kefirpilz gilt daher nur derjenige, der sich vermehrt.

Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme

der Mikroflora von Kefir

 

Die wichtigsten Stoffwechselprodukte des Kefirs sind die Milchsäure, die von den Milchsäurebakterien gebildet wird, aber auch Ethanol, Kohlendioxid und spezielle Aromastoffe.  Die Torulopsis-Hefepilze sind nämlich zu einer alkoholischen Gärung des Milchzuckers fähig.

 

Bilder:

ww.wikipedia.de

www.iug-umwelt-gesundheit.de

 
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