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Buche
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SchwachPerfekt 

Verreibung von Buche, fagus sylvestris am 12.12.2008

Botanik: siehe Wikipedia Buche

 

Prüferin 1

C1

Es riecht frisch und grün.

Ich sehe Muster in der Schale. Ich höre Töne wie bei einem Gebet oder einer Prozession, z.B. die Gebetsmühlen in Tibet.

Mit der rechten Hand ist es ein kraftvolles Arbeiten, mir der linken Hand ein geschmeidiges Reiben.

Das Schaben ist nur mit rechts möglich.

Kalte, feuchte Hände.

Manchmal einen Krampf im Daumen.

Der Stössel wird sehr schwer.

Rechts und links geht es gleich.

Der linke Arm wirkt kürzer.

Harndrang.

Ich mache es gewissenhaft.

 

C2

Die Töne werden immer lauter (flirren / klirren), ein hoher gleichbleibender Unterton.

Mir ist kalt, Gänsehautschauer.

Der Kopf ist warm.

Das Herz poltert.

Der Tisch wackelt und schwingt, sichtbar durch die Bewegung der anderen auch beim schreiben.

Ich versuche Luft und Raum zu geben, sich zu entwickeln – nicht meinen Willen, meine Kraft aufzwingen.

Mechanik.

 

C3

Der Unterkiefer tut weh.

Ich denke über Raum und Zeit nach, loslassen.

Der Körper wird wärmer.

Ruhe, Gelassenheit, laufen lassen.

Nacken und Schultern sind verspannt.

Die Nase läuft.

Wiederholtes Klogehen.

 

C4

Nacken und Schulter aua, aua !

Der Kopf ist heiss.

Arbeiten.

Leicht Kopfschmerz.

Bin in Eile.

Durst.

 

Prüferin 2

Mein Nacken ist total verspannt.

C1

Das Licht flackert.

Beobachte Schatten und Lichteffekte.

Das Rühren geht leicht von der Hand, relativ schnell.

Das Licht wird ausgemacht, jetzt höre ich den Geräuschen zu (Reib- und Kratzgeräusche).

Das Licht ist sehr diffus, beim schaben eher unangenehm.

Absoluter Luxus, so einen ganzen Vormittag zu rühren, erst entspannend, danach würde ich es gerne beschleunigen.

Möglichst effektives Arbeiten?

Links ist schwieriger zu rühren- es erfordert Konzentration.

Mir ist warm. Die anderen sagen, ich habe ein rosa Gesicht.

Links wird es leichter.

 

C2

Ich konzentrier mich wieder auf das Geräusch und das Schwappen des Wassers.

Ich achte bewusst darauf, nicht schief zu sitzen.

Trotz des vielen Rührens, habe ich kalte Finger.

Die Augenlider werden schwer.

 

C3

Das Geräusch wird dumpfer.

Der Magen zwickt / Hunger (das ist ungewöhnlich).

Links wird es schwieriger, anstrengend.

 

C4

Die heisse Badewanne wärs !

Verspannter Rücken, strecken.

 

Prüferin 3

C1

Die rechte Schulter ist müde. Die rechte Nackenseite tut weh.

Ich kann mit links nicht reiben, habe keine Koordination.

Die Harnröhre brennt.

Ich schwitze unter den Achseln (ungewöhnlich).

Das Reibegeräusch erinnert mich an ein Zuggeräusch, Zug fahren.

Die Nase juckt.

Es kitzelt in der Kehle, wie wenn ich Milchzucker eingeatmet hätte. Die anderen sagen später, ich hätte mich die ganze Zeit geräuspert.

Die Ohren sind zu, sie knacken.

Das Gefühl, die Wirbelsäule ist schief. Die LWS ist nach links verschoben, die BWS nach rechts.

Schweiß unter den Achseln.

Niesreiz.

Die Buche mit ihrem Blätterdach, das ist luftig, da ist Luft enthalten. Im Wintergarten in meinem Blickfeld sitzt unsere kranke Häsin mit Atemnot, jeder Atemzug strengt sie an. Ist die Buche vielleicht ein Asthmamittel?

Wir reiben sehr unterschiedlich.

Prüferin 1 reibt genussvoll.

Prüferin 2 reibt schnell und effektiv.

Ich reibe kraftvoll.

Prüferin 2: ein Ergebnis muß her.

Prüferin 1: der Weg ist das Ziel.

Mein rechter Oberarm ist präsent.

 

C2

Ich komme meiner Räumpflicht(Gehweg) nicht nach und es schneit und schneit.

Mein rechter Oberarm kommt mir dick und muskulös vor, wenn ich ihn anfasse ist er dünn.

Das Geräusch erinnert an Zugfahren, fortfahren, Abenteuer. Ich habe ein Bild von einem offenen Wagon, 2 Jungs sitzen drin.

Die Finger schwingen und der Stift schwingt / vibriert.

Ich höre ein Glockenspiel, Kinderlachen, hell und fröhlich, unbeschwert.

Meine linke Hand kann nicht reiben, ich habe keine Koordination, unrund. Prüferin 2 sagt: schau mal wie du sitzt, total schief, die linke Schulter ist hoch, der Arm ist oben, so kann man auch nicht mit links reiben.

Bilder von einem Bergwerk, unter Tage.

Die Zeit vergeht im Flug.

Die Geräusche sind dumpf wie unter Tage. Bilder vom Salzbergwerk Berchtesgaden. Große Hallen unter Tage.

Es ist gedämpft, innen, wie ein Embryo in der Fruchtblase.

Ziehen unter der rechten Achsel.

Es dreht sich um die rechte Seite, linke Seite, rechte Seite.

Prüferin 1 meint, die linke Seite ist schützenswert, ein Torwart schmeisst sich nicht gerne nach links.

Das Gespräch dreht sich um Arbeit und Managergehälter.

Ungerechtigkeit.

 

C3

Ich arbeite und produziere Wärme, zuviel Wärme ist uneffektiv. Wie die Abwärme eines Kraftwerks.

Jetzt sind die Zehen kalt und sie stehen nicht mehr am Boden.

Ich reibe meinen Rhythmus, Prüferin 2 klirrt.

Ich weiß nicht, was ich tue, ich bin dumm und dumpf im Kopf. Am liebsten würde ich mechanisch eine Stunde weiterrühren.

(Prüferin 2 erzählt später, wenn sie nicht aufgepasst hätte, hätten wir eine Stunde länger gerieben, weil ich es einfach nicht mehr im Griff hatte mit der Uhr.)

Meine Nackenmuskulatur ist locker.

Die Denkleistung und Gewissenhaftigkeit lässt nach, ich habe vergessen die Uhr zu starten.

Prüferin 1 sagt: mein Pflegekind bringt mich dazu, den Dingen ihren Lauf zu lassen, ich darf meine Vorstellungen nicht auf andere projezieren.

Auf mich ist kein Verlaß beim Zählen der Runden des reibens und schabens. Wenn Prüferin 2 nicht aufpasst, wird das nie eine C4.

Kalte Füße.

Ich habe schlampig gearbeitet, und habe nach Beendigung der C3 die Schale nicht richtig ausgekratzt.

 

C4

Prüferin 1 sagt, sollen wir von dem Milchzucker Plätzchen backen für S (Pflegekind), oh nein, besser nicht, dann schweben wir alle.

Die Nase juckt.

Die Füße sind kalt, die Energie ist aus mir raus, ich bin saft und kraftlos. Nix mit arbeiten, gähnen, locker, müde, wohlige Müdigkeit.

Es gibt keine Pflicht.

Ich lehne mich zurück und lasse Euch arbeiten. Das reicht, wenn die 2 anderen weiterreiben, aber ich habe das ganze initiiert, deshalb mache ich gähnend weiter.

Die LWS Muskulatur ist verspannt, überlastet.

Prüferin 1 schwingt, der ganze Tisch schwingt.

Ich vergesse wieder die Uhr.

 

Eigentlich hatte ich am Nachmittag keine Termine und keine Pflichten. Aber ich bin den ganzen Nachmittag am rotieren. Essen kochen für die Kinder, die sich eigentlich abgemeldet hatten, um den kranken Hasen rumspringen, Globuli geben, ihn mit der Spritze füttern. Dauernd klingelt das Telefon. 

 

Telefongespräch mit Prüferin 4, die am Tag vorher abgesagt hat.

Ich war energetisch bei eurer Verreibung dabei, nichts hat heute früh funktioniert, ich musste den Schnee von Hand schaufeln (sie hat Riesenflächen), der Bulldog war kaputt. Die Arbeit wurde nicht erfüllt, die Energie ist ausgelaufen aus der Batterie.

Ich lese ihr die Protokolle vor.

Prüferin 4: es gibt keine Verbindung zwischen der linken und der rechten Hirnhälfte. Es gibt auch keine Verbindung zur Erde. Die Transformation von Gefühlen (Wasser) findet nicht statt (eine musste laufend aufs Klo, einer andern lief die Nase).

„Raum geben“ die Krone des Baumes – die Verbindung nach oben ist schwierig.

Es fliesst nicht, es gibt keine Verbindung nach oben und unten.

Man muss alles aus der Kraftreserve machen. Die Reserven werden angegriffen.

Es konnte nichts fliessen, ihr sind in einem Raum drin gewesen und ihr konntet da nicht raus.

In dem Zustand hat man nicht mal das Verlangen, da rauszukommen.

Die Welt zu betreten ist so nicht möglich.

In der Speisekammer sind Vorräte, aber die halten nicht ewig.

Die innere Atmung ist schlechter, alles wird aufgebraucht.

Ihr habt Euch über Globalisierung und hohe Managergehälter unterhalten. Eine sagte: „das ist Luxus, einen halben Tag zu reiben. Das Gegenstück ist die körperliche Ausbeutung, z.B. der Arbeiter in Vietnam.

Das ist ein dumpfer Zustand, der nicht erkannt wird. Es ist Ausbeutung, die Zellen schreien schon, weil die Energie alle ist.

Es gibt auch keine Verbindung zwischen der rechten und der linken Hirnhälfte.

Die rechte Seite, die männliche Seite war dominant (rechter Arm / Schulter muskelbepackt, linker Arm kürzer), wo war Prüferin 5, die ist doch die Weiblichkeit in Person. Prüferin 5 hatte abgesagt.

 

2 Tage später:

Prüferin 1 ruft an.

Nie wieder mache ich so was, ich habe gelitten.

Ich bin nach Hause gefahren und bekam leichte Kopfschmerzen.

Nach kurzer Zeit hatte ich ein brennen im Kopf.

Die Augen waren so schlimm, ich konnte kein Licht mehr sehen und brauchte Dunkelheit. Die Augäpfel haben wehgetan, ich konnte sie nicht bewegen.

Ich habe Lichtblitze gesehen.

Der Kopf hat vorne, im Stirn und Augenbereich gepocht, ein Gefühl, die Augen drängen raus und Lichtblitze.

Ohne Übelkeit.

Aspirin Migräne hat nicht geholfen.

Von Ibuprofen konnte ich später schlafen.

Es hat ständig gearbeitet, geklopft und gepocht in diesem Kopf.

Wenn ich die Augen zugemacht habe, habe ich Farben gesehen. Ich habe mich auf die Farben konzentriert und habe Landschaften gesehen. Ein helles blau wurde zur Eislandschaft, ein rot zum Sonnenuntergang. Wie unter Drogen, unter LSD.

Es war zusätzlich Vollmond, der Mond ist z.Z. so nah wie nie an der Erde.

Der Weißheitszahn unten rechts eitert (den Weißheitszahn unten links hat sie vor 1 ½ Wochen ziehen lassen, weil er immer eiterte, der Zahn war gesund).

Da habe ich einmal die Verkrampfung losgelassen, sonst versuche ich mit dem Kopf zu kontrollieren.

 

Prüferin 4 nach 2 Tagen:

Mir geht es nicht gut, es liegt ein dicker, dunkler Schleier über mir, es geht nichts voran, ich habe an nichts Freude, ich mag nichts reden. Bin trotzdem unruhig, so viele Gedanken, habe aber keine Lust zu gar nichts. 2 Patienten haben abgesagt.

Mein ganzes Energiefeld ist mit einem grauen Filz überzogen. Ich habe schlecht geschlafen und schlecht geträumt.

Gestern beim Skifahren war ich um halb 3 alle und schlapp.

Ich bin blöd im Kopf, ich weiß nicht, was ich tun soll. Was plane ich? Gar nichts, ich werde geplant, ich werde bestimmt, ich bin nicht fähig, meine Geschichte in die Hand zu nehmen.

 

Prüferin 3:

Ich war gestern beim Skifahren auch um 14.30 total kaputt, konnte nicht mal mehr die Skier ankanten.

 

Zusammenfassung

Sankaran hat die Fagales zu den Hamameliden gesteckt – ich denke, das sollte noch mal überarbeitet werden.

Shaw sagt zu den Fagales, dass sie eine Empfindung, wie im Kerker haben.

Meine Zusammenfassung zur Buche: man befindet sich in einem geschlossenen Raum, einem Kokon, der Schutz gibt, aber auch abschneidet von der Welt. Das ist auch mit jeder einzelnen Zelle so, alles ist in sich geschlossen, viele kleine Einheiten, in sich funktionsfähig, aber ohne Kommunikation mit den anderen Zellen. Wenig Stoffaustausch – die Folge ist, dass der Stoffwechsel zum Erliegen kommt. Es kommt kein Nachschub an -Energie und Sauerstoff, es wird nichts abtransportiert. Der Verstand funktioniert in sich, aber die Aufnahme von neuem ist schwierig (siehe Birkenascheprüfung). Ausgelöst wird ein solcher Zustand durch Verletzungen, die ertragen werden müssen (z.B. wiederholte Vergewaltigungen durch Vater oder Bruder). Man zieht sich in sich selbst zurück und spürt den Schmerz nicht mehr. Es wird eine Schutzschicht zwischen der Seele und der Welt aufgebaut. Auch positives wird nur gedämpft wahrgenommen. Es geht ein bischen in Richtung Autismus.

 

 

 

 

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