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EM 1 - Effektive Mikroorganismen - Die Substanz
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Dieses Verreibungs-Protokoll besteht insgesamt aus 4 Teilen:
1. Allgemeine Informationen über die verriebene Substanz
2. Die Zusammenfassung der Verreibungs-Erfahrungen
3. Die Protokolle nach Ebenen und Themen der Symptome sortiert
4. Die Protokolle im Originaltext

 

1. EM 1 - Effektive Mikroorganismen

Dokumentation einer C3-Verreibung vom 17.01.2009

Substanz

EM 1 - Effektive Mikroorganismen (von der Firma Emiko)

Verreibungsdatum 17.01.2009
Personen 5 weibliche Personen
Verreibungsstatus Prüfer 1 unblind, Prüfer 2, 3, 4 und 5 unblind
Leitung Susanna Boldi-Labusga  www.boldi-labusga.de

Lactobacillus sp. (Quelle: wikipedia.de) Milchsäurebakterien

 

Die Substanz

Bakterien sind Lebewesen, denen in unserer Zeit ein Feinbild angeheftet wurde. Es gilt, sie zu bekämpfen, zu töten, ihren Anpassungstricks auf die Schliche zu kommen. Sie gelten als Schuldige für unsere Erkrankungen. Für einen ganzheitlichen Therapeuten liegt der Grund für Erkrankungen jedoch woanders. Tatsächlich ist auch schon wissenschaftlich formuliert worden, dass Mikroorganismen sich erst dann in einem Organismus einseitig vermehren, wenn er den passenden Nährboden bietet, d.h. die Krankheit schon ihren Lauf genommen hat. Bedenkt man, dass Mikroorganismen absterbende Substanzen verarbeiten und für neues Leben aufbereiten, liegt die Vermutung nahe, dass sie nicht Feinde, sondern unsere Helfer sind, was durch die Tatsache erhärtet wird, dass viele von ihnen im gesunden Zustand mit Pflanzen, Tieren und im menschlichen Organismus als Symbionten leben.

Ich habe mich gefragt, welches ihre Botschaft an uns ist. Welches ist die Weisheit der Mikroorganismen?

Die Verreibung der EM 1 – Mikroorganismen, im Wesentlichen Milchsäure-Bakterien, hat eine Antwort gegeben, die der Arznei Lacticum acidum, Milchsäure, ähnlich ist. Während der Verreibung haben die Bakterien den mit verriebenen Milchzucker in Milchsäure umgesetzt, was wir in der Konsistenz, die klumpiger wurde, bemerken konnten. Einerseits ist es natürlich, dass ein Wesen und sein Produkt ähnliche Informationen geben (Bienen und Bienegift, Säugetier und Milchmittel, Pflanzen und Extrakt), doch die eindeutige Antwort der Milchsäurebakterien allein, bedürfte wohl einer Prüfung ohne Milchzucker.

EM 1 = Effektive Mikroorganismen

Der Hauptanteil von EM 1 sind Milchsäurebakterien, auch Lactobacillales, Laktobazillen oder Sauermilchbakterien genannt. Sie bilden eine Ordnung von grampositiven, anaeroben aber meist aerotoleranten Bakterien, die in der Lage sind, Zucker zu Milchsäure abzubauen (Milchsäuregärung).

Dr. Terno Higa, ein Gartenbauprofessor aus Japan, hat sie in den 70er Jahren entwickelt. Er fand heraus, dass eine Kombination verschiedener Mikroben in der Lage ist, faulende, organische Substanzen so zu beeinflussen, dass daraus ein lebensfördernder Prozess entsteht. Diese spezielle Kombination nannte er EM – Effektive Mikroorganismen und setzte sie zur Bodenbelebung ein.

Bakterien in der Natur

Mikroorganismen wird heute ein eigenes Reich zugeordnet und somit vom Reich der Tiere und der Pflanzen abgehoben. Aufgrund ihres Zellaufbaus werden Mikroorganismen in Prokaryonten, die Bakterien, und Eukaryonten, das sind Pilze und Protozoen, unterteilt. Ohne Mikroorganismen ist kein Leben möglich. Sie verbinden Wasser und Mineralien, bauen absterbende organische Substanzen in neues Leben um. Im Boden verdauen die Mikroben alle Abfälle, so dass daraus wieder neues Wachstum entstehen kann.

Bakterien sind mikroskopisch kleine, einzellige Mikroorganismen, die nach der Teilung in einfachen Zellverbänden vereint bleiben können. Sie haben keinen echten Zellkern. Die Zellen sind meist relativ einfach strukturiert und in der Regel von einer Zellwand umgeben. Unter ungünstigen Bedingungen können einige Bakterien Sporen ausbilden. Sie können fast alle natürlichen organischen Substanzen abbauen und spielen eine überragende Rolle im Kohlenstoff-, Stickstoff- und Schwefelkreislauf.

Die meisten Bakterien leben in der Natur in Form von Biofilmen zusammen. Diese bestehen aus einer dünnen Schleimschicht, in der Mikroorganismen eingebettet sind. Biofilme entstehen überwiegend in wässrigen Systemen, entweder auf der Wasseroberfläche oder auf Grenzflächen zu einer festen Phase. Biofilme können als die Urform des Lebens gelten, denn die ältesten Fossilien, die bisher gefunden wurden, stammen von Mikroorganismen in Biofilmen, die vor ca. 3,2 Mrd. Jahren gelebt haben. Der Biofilm als Lebensform hat sich so gut bewährt, dass er bis heute weit verbreitet ist. Im Alltag werden sie als `Schleimschicht` oder ´Belag´ wahrgenommen.

Es gibt sie überall in der Natur: Im Boden, im Wasser, in Symbiose mit Pflanzen, im tierischen und menschlichen Organismus. Sie sind unverzichtbare Gesundheitserhalter, können aber auch zu Anzeigern eines Ungleichgewichts im Ökosystem oder im Einzelorganismus werden. Dann nehmen einzelne Bakterienarten einseitig Überhand. Es hängt von den Temperatur-, Licht- und Feuchtigkeitsverhältnissen ab, welche Bakterienstämme sich stärker vermehren können.

Milchsäurebakterien

Zu finden sind diese Bakterien im Darm, wo sie das Immunsystem aufbauen, und in den Schleimhäuten von Säugetieren. Des Weiteren befinden sie sich in lebenden oder sich zersetzenden Pflanzen sowie in Milch und allen Orten, die mit Milch in Berührung kommen.

Ihr Wachstum wird vom Menschen bei der Produktion von Nahrungsmitteln, die durch sie haltbarer und bekömmlicher werden, z. B. in Kefir, Joghurt, Sauermilch, Käse, usw., bewusst gefördert.

Bakterien in der Homöopathie

Die bekanntesten bakteriellen Nosoden, d. h. Krankheitssubstanzen, in der Homöopathie sind die altbewährten homöopathischen Mittel Medorrhinum, Tuberkulinum und Luesinum. Neueren Datums gibt es außerdem eine ganze Reihe weiterer Krankheitsnosoden wie z. B. die Keuchhusten-Nosode, Pertussinum, und die Borreliose-Nosode, Borrelia.

Milchsäure in der Homöopathie

Die Milchsäure selber, Lacticum adicum, ist als Mittel für Schwangerschaftsübelkeit bekannt. Der Milchzucker, Saccharum lactis, hat ebenfalls einen Schwerpunkt im Verdauungstrakt und Symptome von Nervosität, kindlicher Verlassenheit und Heimweh, womit es der Milchsäure aber auch den übrigen Milchmitteln der Homöopathie ähnelt. Die Zahl der homöopathischen Milchmittel, sprich Säugetiermittel, nimmt ständig zu.

 

Quellen:

www.emiko.de

www.wikipedia.de

Das Fischer Lexikon Biologie 1, Fischer Bücherei

Kompaktlexikon der Biologie, Spektrum Akademischer Verlag

Medizinische Mikrobiologie, Thieme Verlag

 
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