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Juglans regia: Der Walnussbaum

Allgemeines:

Bei meiner Beschäftigung mit Bönninghausens Systematisch-Alphabetischem Repertorium der antipsorischen, antisyphilitischen und antisykotischen Arzneien stieß ich im Vorwort (Seite XXXIII) auf den Hinweis: „Bei unseren Vorfahren stand die Wallnuß in so großem Rufe für manche innere und äußere Beschwerden, dass es wohl der Mühe verlohnen möchte, diese Arznei-Substanz einer genaueren Prüfung zu unterwerfen. Wie viele Heilmittel der Vorzeit sind für uns als rein verloren zu betrachten, weil man ihre Wirkungen nicht scharf genug auffasste, und sie später fahren ließ, weil sie unrichtig angewendet, ohne erwünschten Erfolg bleiben mußten“ (Münster 1833).


Da wir mehrere (z.T. kleinere) Nußbäume in unserem Garten haben, fühlte ich mich durch diese Aufforderung angesprochen und beschloß, mich etwas näher mit diesem Mittel zu beschäftigen.


Ich stellte schnell fest, dass wir zwar durchaus einige Symptome der Juglans regia in der Materia Medica und den neueren Repertorien haben, dass aber ein klareres Bild des Mittels noch aussteht.

Also beschlossen wir, eine Verreibung durchzuführen.

Hinweise

Einige Hinweise vorneweg sind sicherlich sehr hilfreich. Der Walnußbaum (Juglans regia) gehört zu einer der 8 Gattungen und 60 Arten der Juglandacae (Walnußbaumgewächse). Jörg Wichmann führt ihn in der Unterklasse der Hamamelididae (Kätzchenblüter) und hier in der Unterordnung der Juglandales (Walnußartige). Zu ihr gehören die Juglandaceae (Walnußgewächse).

Die homöopathisch relevanten Mittel der Walnußgewächse sind eben die Walnuß (Juglans regia), die im Synthesis Treasure Edition auf 347 Symptome kommt, die Butternuß (Juglans cinerea) (342 Symptome) und Cary alba (Weisse Hickory) (12 Symptome), sowie Juglandinum (1 Symptom- von William Boerike).

Rajan Sankaran lehnt sich in seinem Werk Insight into Plants ebenfalls an die Klassifizierung Wichmanns an und führt die Juglans regia als syphilitischen Vertreter der Hamamelidae. Nebenbei sei bemerkt, dass es auch andere Einteilungen gibt.

Sprachliches

Der Wortstamm „Wal“ - kommt von „Welsche“ (= Fremde), d. h. Fremde Nuß. Dies bezieht sich darauf, dass es den Walnußbaum noch nicht so lange bei uns gibt (vermutlich erst seit der Römerzeit).

Der lateinische Name Juglans kommt von Jovis Glans der Eichel des Juppiter und leitet sich seinerseits vom Griechischen Eichel des Zeus (Dios balanos) ab. Der Zusatz Regia (lat. königlich) stammt von Carl von Linné (1753)

In Europa gibt es den Echten Walnußbaum, oder auch Persischen Walnußbaum oder auch Königswallnußbaum (Juglans Regia).

Botanisches

Der Walnußbaum wird 15 bis 25 Meter hoch und erreicht mit 60 bis 80 Jahren seine endgültige Größe. Er kann bis zu 160 Jahren alt werden. Er grünt im Frühjahr als letzter Laubbaum und im Herbst wirft sie vergleichsweise früh ihre Blätter ab.

Auf einem Baum gibt es sowohl männliche als auch weibliche Blüten. Die männlichen Blüten erscheinen 4 Wochen früher. Die Bestäubung erfolgt durch den Wind.

In seinen Blättern entwickelt er ein Glucosid, das nach seiner Freisetzung in Juglon umgewandelt wird. Dieses wirkt auf zahlreiche Pflanzen keim- und wachstumshemmend, d.h. viele Pflanzen können unmittelbar unter oder auch in der Nähe eines Wallnußbaumes nicht gut oder überhaupt nicht gedeihen (=Allelopathie). Dies stimmt auch überein mit der tradierten Vorstellung, dass der Walnussbaum lebensfeindliche Kräfte besitzt, denen man sich nicht aussetzen sollte.


Die Blätter des Walnussbaumes sind besonders gerbstoffhaltig, d.h. sie bauen sich langsamer als anderes Laub ab und werden von Fliegen eher gemieden (dies führte dazu, dass man den Walnussbaum früher gerne neben dem Misthaufen anbaute, um Fliegen zu vertreiben).


Walnußbäume gibt es offensichtlich seit dem Tertiär (also schon ziemlich lange), und ihr Hauptverbreitungsgebiet im Quartär waren Östliches Mittelmeergebiet, Balkanhalbinsel und Vorder- und Mittelasien.

Nach Mitteleuropa kam sie spätestens mit den Kulturen der Römer, die sie gezielt als Fruchtbaum anpflanzten.

Baum des Jahres 2008

2008 wurde sie in Deutschland zum „Baum des Jahres“ ernannt, da ihre Bestände durch verstärkte Nutzung ihres Holzes als Edelholz in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen sind.


Die Weltjahresproduktion an Walnüssen lag 2005 bei 1,5 Millionen Tonnen Nüssen. Hauptproduzenten sind die USA, die Staaten der ehemaligen UdSSR, China, Türkei und Italien. In Kirgigistan gibt es natürliche Walnusswälder.


Wallnüsse haben einen Fettanteil zw. 42 und bis 60 %, dabei aber überdurschnittlich viel Omega 3 Fettsäuren, 11 – 16- Eiweiss, 15- 23 % Kohlenhydrate. Darüberhinaus verfügt die Nuß über viele Spurenelemente und Vitamine.

Homöopathisches

Der erste Homöopath, der etwas zur Walnuss zu sagen wußte, war – natürlich – Hahnemann.

Er schrieb in seinem Apothekerlexikon unter dem der Artikel „Königswallnuss“ über Aussehen und bisherige Verwendung der verschiednen Pflanzenteile:

Die grüne Schale „besitzt purgirende, wurmtödtende Kräfte, und wird mit Nutzen auch als Absud in feuchten schwammigen Geschwüren (von wahrscheinlich lebendigen Hautschärfen) und bei Mundgeschwüren und Schwämmchen angewendet. Der ausgepreßte Saft dieser grünen Nußschalen wird zum innern Gebrauche entweder vor sich zum Dicksafte (extractum nucum iuglandis), oder, mit Honig vermischet, (rhob nucum) abgeraucht. Was sie beim innerlichen Gebrauche gegen venerische Krankheiten vermögen, scheint sehr zweifelhaft.

Zuweilen erregen sie Erbrechen, so wie die innere Rinde des Stammes (cort. iuglandis, cort. nucis), die man sonst als ein Brechmittel verordnete, und deren Schärfe man sich ehedem gegen Entzündungsfieber bediente, ein Stück der frischen Rinde auf die Handwurzel oder die Fußsolen als ein blasenziehendes Mittel gelegt.“

Der Blätter „bediente man sich ehedem als eines schmerzstillenden Mittels auf die podagrischen1 Füße gelegt, theils frisch, theils mit Kochsalz bestreut, aufbewahret. Den Absud der Wurzel (rad. iuglandis, rad. nucis) rühmte man gegen das viertägige Fieber, auch sonst gegen gichtische und Nierengriesschmerzen innerlich und äußerlich.“

Die Blüthe „ward in ältern Zeiten als ein Brechmittel gebraucht, mit Unrecht aber vorzugsweise hysterischen Personen, und an Fallsucht leidenden Kindern gegeben.“

Die Kerne als Öl verarbeitet, „nüchtern genommen und einige Zeit darauf etwas weniger Alikantenwein nachgetrunken, hat, mehrere Tage fortgesetzt, sich als ein wirksames anthelminthisches Mittel selbst gegen den Bandwurm erwiesen. Eben dieses Oel ist mit Nutzen (vermuthlich in ranzigem Zustande, als Reitzmittel) gegen Flecken der Hornhaut angewendet worden .(..)

Das Oberhäutchen der Nüsse (..), ist in (unbestimmten) Koliken als Pulver gebraucht worden.


Der erste der die Walnuß prüfte war Clotar Müller. Er veröffentlichte seine Ergebnisse 1847 in der Zeitschrift Hygea.

Darin zeigt er sich ein wenig enttäuscht über die Ergebnisse der Prüfung. Er schreibt, dass die Prüfung nicht so viele Symptome ergeben habe, wie erwartet.

Zusammenfassend schreibt er, dass die Hauptwirkung der Arznei vor allem auf den Verdauungstrakt gerichtet sei und dass die meisten anderen Symptome Folgen der gastrischen Verstimmung sei.

Hervorzuheben sind einige heftige Hautausschläge oder Geschwüre, die wohl ein Grund dafür sind, dass die Juglans regia immer wieder als antisypilitsches Mittel geführt wird. Ein anderer Grund dafür ist wohl, dass sie immer mal wieder – in der vorhomöopathischen Zeit - auch gegen die Syphilis versucht wurde (wie viele andere Mittel auch). So merkt ja auch Hahnemann in besagtem Artikel seines Apothekerlexikons kritisch an: „Was sie beim innerlichen Gebrauche gegen venerische Krankheiten vermögen, scheint sehr zweifelhaft.“

R. Sankaran ordnete sie jedenfalls bei den Hamamelididae im syphilitschen Miasma ein.

Eines der wenigen auffälligen Geistes- und Gemütssymptome der Müllerschen Prüfung ist das Gefühl des Schwebens über dem Bett, was seitdem in keiner Arzneimittellehre zur Walnuss fehlt.




Walnuß – Verreibungsprotokolle von der Verreibung am 25.10.2008 in Gauting

Teilnehmer/in 1



C1

Im rechten Arm krampft der Muskel oberhalb des Ellenbogens (Triceps), etwas später tut der Gelenkspalt des Ellenbogen weh.

Ich reibe immer schneller, immer schneller, oberflächlich geht es dahin.

Meine Zeit auf der Erde geht zu Ende (Stadium 17), ich werde mich nicht wieder auf der Erde inkarnieren. Trauer durchflutet den Körper, ich habe Tränen in den Augen.

Ich reibe kraftlos, oberflächlich und schnell. Ich höre die anderen nicht, meine Reibegeräusche sind dominant.

Leichtigkeit und Schnelligkeit, wie ein Vogel fliegt der Stößel im Kreis, nicht kraftvoll, sondern leicht.

Leichtigkeit und Schweben, es öffnet sich nach oben in den Himmel, wie ein großer grüner Kelch, der nach oben geöffnet ist.

Da fällt mir ein, dass ich in der Nacht vor der Verreibung viele wirre Träume hatte, an ein Traumbild kann ich mich gut erinnern: ein großer Stamm, wenigstens 5 m breit, steht sehr fest verwurzelt in der Erde, er hat keine Baumkrone.

Jetzt arbeite ich kraftvoll und schnell.

Bin ich vergesslich oder einfach zu schnell, ich will den Milchzucker zu früh nachschütten.


C2

Der Milchzucker ist sehr gleichmäßig in der Schale verteilt, er sieht aus wie ein Chakra. Das weiße Chakra, das Kronenchakra, das die Öffnung nach oben zum Himmel hat.

Helligkeit und Leichtigkeit des Seins.

Die Stühle sind zu niedrig, oder die Tische sind zu hoch, um gut reiben zu können. Wir machen uns das Mörsern leicht, indem wir die Schalen in den Schoß stellen. Es ist eine leichte Bewegung, der Stößel wird mal so, mal so gehalten.

Wir hatten uns unterhalten, ob wir den Raum zum Verreiben nächstes Jahr noch mal kriegen. Jetzt kommt das Gefühl hoch, wir bekommen ihn schon, wenn wir ihn wollen.

Beim letzten mal, als wir Borrago verrieben haben, hatten wir einen dunklen, kalten Raum. Die Verreibung war dominiert von Müdigkeit und schwerer Arbeit. Heute ist alles leicht, hell und angenehm.

Ich höre Geräusche wie Flugzeugpropeller, die beschleunigen, damit das Flugzeug zum Start abheben kann.

Die Kruke schwingt, meine Finger schwingen, der Stift schwingt. Meine Finger haben eine Eigenschwingung, die zu spüren ist, wie ein Resonanzkörper, wie eine Gitarre oder Gitarrenseiten.

Ich habe Hunger, gegenüber essen 2 Teilnehmerinnen.

Meine Beine bewegen sich rhythmisch nach rechts und links. Meine Zähne tun weh, sie ziehen auf der linken Seite.

Ich habe immer noch die Eigenschwingung der Finger. Als wenn die Finger hohl sind und einen Resonanzkörper bilden.

Ich gebe wieder Gas beim reiben.

Mir fällt dazu ein, dass mir jemand erzählt hat, dass die Erde eine Eigenschwingung hat, die sich von 8 auf 12 Hertz erhöhen wird.

Überall auf der Erde wird alles immer schneller. Ein Beispiel sind Filme. Die werden viel häufiger geschnitten als früher. Der Trend kommt aus Amerika. Dort lebt man gefühlt in der Zukunft (schrieb ein SZ Redakteur im Wirtschaftsteil).


C3

Mein Geist ist weit weg, die Materie ist unwichtig.

Die Gebärmutter grummelt.

Ich spüre mein Gebiß, vor allem den Unterkiefer, wie ein Tier, das zu beißen will. Es ist ein kraftvolles Reiben, voller Aggression. Ich sehe immer wieder Spiralen in der Schüssel.

Ich habe enorme Kraft im Kiefer und möchte zubeißen. Ich beiße zu, ich bin diejenige, die beisst. Ich habe keine Angst vor den Gebissenwerden. Es kommen Bilder vom Wolf und von Kampfhunden. (Kommentar: mein Heuschnupfen ist durch Lac lup fast verschwunden, allerdings verwendete man Walnüsse in der griechischen Medizin des Altertums gegen Würmer und Hundebisse).

Dann kommt ein Gefühl, wie wenn die Brust mit Milch gefüllt ist, sie ist dick und schwer.

Ich spüre Kraft im Schultergürtel. Ich fühle mich wie ein Raubtier, bevor es losspringt.

Die Walnuß holt die gebremste Aggression aus mir heraus und verwandelt sie in Kraft. Ich fühle mich, wie wenn ich jetzt einen Marathon laufen könnte.

Ich reibe mit Kraft, bis die Schale zerbricht. Die Wut kann raus.

Ich habe die Kraft und setzte sie ein, bis der Löffel zerbricht. Verbissenes Reiben, Assoziation zum Kieferbruch.

Die Zeit vergeht zu schnell oder zu langsam. Was, wir sind schon fertig? Das kam mir jetzt aber lange vor.

Ich habe die Schale im Schoß, die Energie geht in den Schoß. Der braucht es auch. Rund, weich und weiblich ist die Bewegung. Beschützen, behüten, Gebärmutter. Ich sehe ein Loch, etwas aufnehmendes, die Vulva.

Nach Beendigung der C3 schütte ich den Milchzucker nicht weg, diese Verreibestufe muß ich aufheben.


C4

Trauer kommt hoch und Tränen, das kann gut nach oben abgegeben werden.

Kronenchakra und die Baumkrone.

Wir essen zu wenig Walnüsse.

Ich bin behutsamer und achtsamer zur Schale und zum Löffel.

Wir sind 5 Teilnehmer, jede Hand hat 5 Finger, das Pentagramm.

Es geht ums aufnehmen, nähren, beschützen und Mutter sein.

Ein Pflänzchen hegen und pflegen.

Aufnehmen, empfangen und wieder abgeben.

Die Walnuß macht die Kanäle auf.

Wenn die Augen schlecht sehen, heißt das vielleicht, dass andere Sinne besser entwickelt werden sollen. Das schlechte Sehen hat einen Sinn. Eine Freundin sagte mir, wenn sie sich die Augen lasern lässt, bekommt sie es im Kopf.

Fühlen dürfen.

Gefühle aufnehmen, transformieren und abgeben. Gefühle wie Trauer und Wut sollen uns nicht im Hals stecken bleiben, sondern nach oben abgegeben werden können.

Eins mit der Natur sein.

Alles geht leicht.

Wohlige Schwere ohne Müdigkeit.


Nach der Verreibung sind die Schmerzen in meinem linken Knie, die ich seit einer Woche nach einer langen Fahrradtour hatte, weg.


Am Samstag nach der Verreibung finde ich in der Post eine Geburtsanzeige eines kleinen Mädchens. Links auf der Karte steht: zwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel (J.W. von Goethe). Das passt so gut, zu den Erlebnissen der Verreibung.


Wanderung in den Bergen am Sonntag, dem Tag nach der Verreibung:

Mein Mann beschwert sich, dass ich so renne. Ich bin auch schon am keuchen. Normalerweise beschwert er sich, dass ich so langsam bin.


Traum von Sonntag auf Montag: ich habe fast alle meine Zähne locker im Mund, sie fallen aus. Ich spucke 3 oder 5 Stück aus, die Zahnkronen sind zum Teil schwarz- braun und zerfressen.



Teilnehmer/in 2


C 1:

Gefühl der Leichtigkeit und zugleich Erdung

Wehmut, Traurigkeit, V. zu Weinen

Geistige Klarheit

Innere Ruhe und Einverstandensein mit der Welt

Stechen im Lendenwirbel, Kreuzbein

G., der Vergeblichkeit, Traurigkeit, als wäre alles umsonst

Druck im Kopf, Hitze im Kopf

Seltsamer Mundgeschmack (wie nach altem Rauch)

Müdigkeit und Gähnen


C2:

Lied fällt mir ein: Schön ist die Welt, wir preisen den Herrn, schön ist der Mensch, der liebt.

Verlangen zu pfeifen

Leichtigkeit

Nehme es nicht so genau mit dem Verreiben

Idee: Walnüsse bei Kindern mit Lernschwierigkeiten zu geben.

Ideenzudrang

Plötzlicher Durst

Viel Energie

Magengrummeln, Übelkeit

Oberster Halswirbel hat geknackt

Frage: Was bedeutet der Walnußbaum bei den Kelten?

Gelassenheit

(Gehör vermindert ?)


C3

Schwere Beine, Müdigkeit

Thema: Vergänglichkeit und damit verbundene Traurigkeit

„Alles hat seine Zeit: Eine Zeit zum Wachsen und eine zum Sterben“

Gedicht von Rilke: Herr es ist Zeit.

Thema Zeit und Vergänglichkeit

Aufblühen und Vergehen

Wie würde ich leben, wenn es mein letztes Jahr wäre.

(Antwort: liebevoll; menschliche Nähe; Einverstandensein mit dem Lauf der Dinge)

Gefühl des Seins

Auch wenn ich nur ein Jahr zu leben hätte oder einen Monat; es ginge nur um das Sein, nicht ums Überleben.

Reines Sein.

Wenig Menschliches. Nur Da-Sein.

Sein ist wichtiger als Musik oder andere Arten von Aktivität.

Musik taugt nur dann, wenn sie aus dem Sein/Feld kommt.

Homöopathie/Heilung nur dann, wenn der Mensch ins Sein/in die Matrix, in das göttliche Feld kommt.

Verbundenheitsgefühl; V. z. Pfeifen

Annehmen, ergeben in das eigene Schicksal


C4

Müdigkeit, Kopfdruck

V. n. Abstand, Raum, Weite

V.n. Sein, Nichtstun

Reines Zulassen

Traurigkeit


Traum in der nächsten Nacht.

Sehe einen riesigen Baum, der im Wind steht. Plötzlich kommt ein starker Wind auf. Der Baum bewegt sich mit seinen Blättern im Wind. Dann kommt eine ganz heftige Windböe und der Baum bricht und stürzt auf ein Haus, dass er bis zum 1. Stock eindrückt.

Sehr viel Schrecken und Angst Bewohner. Es gibt auch Tote. Ich selbst bin auch erschrocken habe aber noch immer die Seinssruhe, die ich in der Verreibung hatte und tröste die anderen und sage: Das muß man annehmen.

Offensichtlich hier das Thema des Zerbrechens.



Prüfer/in 3

Verreibung am 25. 10. 08,


Vor der Verreibung habe ich 2 Walnüsse im Garten gefunden, obwohl wir keinen Walnuss-

Baum im Garten haben. Ich wusste auch nicht dass wir Walnuss verreiben.

 

C 1


Die Erkältung beginnt in den Augen und zieht sich dann von Oben nach Unten in den Rachen

Hals ist trocken

Augen sind trocken

Klos im Hals, mag nicht schlucken

Hals und Rachenraum ist betroffen

Leichtes brennen in den Augen

Seufzen „ Ach wie schön ist die Natur“

Juckreiz linke Schulter

Leichter Kopfschmerz, Stirnbereich Mitte

Der ganze Kopf ist betroffen

Schmerz linke Halsseite

Generell linke Seite schlechter

Süßer Geschmack im Mund auch mehr linke Seite

Chaotisch

Blase leichtes brennen

Schlucken im Hals unangenehm

Magen, Völlegefühl

Verdauung schwierig

Verstopfung

Ungeduld

Aufgeblähter Darm

Gefühl als ob ich niesen müsste

Hauptbereich: Augen, Hals, Oberbauch

Hals, Rachenraum, Inner Hals Schluckbeschwerden

Auge, vorderer Stirnbereich wie dumpf

Brennen linkes Auge


 

C2

Ach wie schön ist die Welt

Zufriedenheit

Alles ist locker und leicht

Keine Sorgen

Sonne, Mond und Sterne

Abheben, aufgehen

Es steigt in die Nase

Alles ist schön

Leichtigkeit

Brennen in den Augen

Ruhig und entspannend

Alles ist wunderschön

Muss ganz schnell in meiner Schüssel kratzen, alles ist schnell

Alles ist ruhig und gelassen, aber auch schnell

Beschwerden gehen von oben nach unten

Es beginnt im Hals und geht weiter hinunter die Speiseröhre

Muss tief durchatmen, es sitzt in der Brust

Verspannung linke Schulter

Müde, Schläfrigkeit

Musste mehrmals aufstoßen

Beklemmung im Brustbereich, in der Mitte, es steckt fest und kommt nicht raus

Panik , Angst zu sterben

Ich spüre es im Hals

Wieder brennen in den Augen

Locker , flockig, leicht wie Schnee

Halsschmerzen im hinteren Rachenraum

Bauchschmerz im Unterbauch

Stechender Schmerz im rechten Ohr

Inner Hals schlucken ist schwierig

Es zerfällt nichts bleibt mehr übrig, alles ist unendlich weit

Leichtes brennen in der Blase

Klirren im linken Ohr

Magen, druck im Unterbauch

Müde

Beruhigen auf den Verdauungstrakt, alles entspannt sich und wird ruhig

Es macht müde

Wieder leichtes brennen in den Augen und im Hals

Hals linke Rachenmandel leichtes brennen



C3


Es zerfällt, es ist trocken und staubig

Es wird schwer

Es wird dunkel

Möchte gerne reden damit es wieder leichter wird, jetzt ist es so schwer zu ertragen

Muss so schnell reiben

Aggressivität

Kratze wie wild

Möchte es los werden

Könnte jetzt da rein hauen

Muss mich wieder beruhigen und tief durchatmen

Muss ganz feste reiben

Alles ist so rau und uneben

Es ist hart, kaum aufzubrechen, aber Innen ist es weich

Werde richtig nervös

Die Welt ist so rau

Muss richtig feste rühren nicht so locker wie bei der C2

Es ist wirklich schlimm

Mir wird es auf einmal richtig heiß

Werde richtig unruhig

Es zieht die Nase hoch

Bekomme Herzklopfen

Innere Unruhe und Angst

Habe das Gefühl ich höre schlecht, ich verstehe nicht

Habe das Gefühl ich brauche Ablenkung, weil ich es nicht mehr ertagen kann

Spüre es wieder in den Augen

Kopfschmerz in der Mitte der Stirn über der Nasenwurzel

Beschützerinstinkt

Es hat viel Kraft, alles ist so kräftig

Jetzt ist alles wieder gut

Es klebt alles fest und dann ist es wieder locker

Druck im rechten Auge

Traurigkeit


C4

Leicht und beschwingt

Gefühl von fliegen und schweben

Alles ist locker

Sonne und Himmel

Mit Himmel und Erde verbunden

Leichtigkeit schwerelos

Im Wind hin und her schwingen

Mein Mörser fliegt in der Schüssel hin und her

Es geht schnell

Schnelligkeit und Beständigkeit

Mir wird es warm, eine wohltuende Wärme, von inneren heraus

Spüre es im Unterlaib

Kopfschmerz an der Stirn über der Nasenwurzel

Leichtes brennen in den Augen

Es ist wie ein singen in der Schüssel, als ob sie ein Lied singen würde

Es ist leicht wie abheben

Fliegen , singen, Vogelgezwitscher

Es kitzelt in der Nase

Es ist so leer und so leicht

Nichts ist mehr wichtig

Will alleine sein

Alles ist so ruhig und harmonisch und zufrieden

Es ist wie hinweggleiten in eine andere Welt

Zufriedenheit

Alles ist gesagt und getan

Ausgeruht und fest verwurzelt

Alles ist stimmig und eins

Riesige Berge und große Wälder

Alles ist eins

Keine Trennung zwischen Himmel und Erde

Es ist richtige Ruhe eingekehrt

Zufriedenheit

Alles ist weich und sanft

Man kann sich anlehnen und ist geborgen

Leicht wie eine Feder

Alles ist eins

Lustig und zufrieden

 

 

Prüfer 4

C1

Sehr warm, schwitze stark, lumbale Rückenschmerzen, vergesslich, trotz der Wärme kalte Füße,

Fuchs, Hirsch und Wildschwein haben bei der Hinfahrt meinen Weg gekreuzt. Ein sehr schönes Bild als Erinnerung bleibt zurück.

C2

Bin mit mir beschäftigt, will bei mir bleiben, ziehe mich in mich zurück

leicht verwirrt, unkonzentriert

müde aber in Ordnung

schnelle Frequenz beim verreiben, im Einklang

C3

Müde, möchte die Augen schliessen, fallen von allein zu, aber dabei bin ich zufrieden

C4

Kopfdruck einige Minuten lang,

Gefühle gut, verwurzelt im hier und jetzt beim Reiben,

Zeit und Raum sind aufgehoben


Im Rückblick:

ruhige Verreibung, am nächsten Tag: gute Energie




Aufgedröselt:

Die erste Zahl nennt den Prüfer, dann kommt die Verreibungsstufe, bei der das Symptom aufgetreten ist.

Die Markierung mit Kursivdruck oder Fettdruck ist von mir.


Gemüt:

V.n. Abstand, Raum, Weite, Alleinsein (2-C4, 3-C2, 3-C4, 4-C2)

Leere (3-C4)

Rückzug (4-C2)


(Geistes-)Abwesend (1-C3)

 

Aggressiv (1-C3, 1-C3, 1-C3, 3-C3, 3-C3)

Verbissen (1-C3)

V.z. Schlagen (3-C3)

Beissen, V. z. (1-C3)


Angst, Panik (3-C2, 3-C3)

Angst, zu sterben (3-C2)


Einverstandensein mit der Welt (2-C1, 2-C2, 2-C3, 3-C4)

Annehmen des eigenen Schicksals/Zulassen (2-C3, 2-C4, 2-C4)

Zufriedenheit (3-C2, 3-C4, 3-C4, 3-C4, 3-C4, 4-C3)

Erdung, verwurzelt (1-C1, 2-C1, 3-C4, 4-C4)

Bezug zur Natur (3-C1, 3-C2)

Gefühl des reinen Seins/Nichtstun (2-C3, 2-C3, 2-C3, 2-C3, 2-C3, 2-C4, 3-C4, 3-C4)

Zeit und Raum aufgehoben (4-C4)

Schwere (1-C4/wohlig, 2-C3, 3-C3, 3-C3, )

Helligkeit (1-C2, 1-C2)

Dunkelheit (3-C3)

Kraftvoll/Energie vermehrt (1-C1, 1-C2, 1-C3, 2-C2, 3-C3)

Leichtigkeit, Lockerheit (1-C1, 1-C1, 1-C2, 1-C2, 1-C2, 1-C4, 2-C1, 2-C2, 2-C2, 3-C2, 3-C2, 3-C2, 3-C3, 3-C4, 3-C4, 3-C4, 3-C4, 3-C4, 3-C4)

Schwerelosigkeit (3-C4)

Schweben (1-C1, 1-C1, 3-C4)

Abheben (1-C2, 3-C2, 3-C4)

Schwingen (1-C2, 1-C2, 3-C4)

Hin und her (3-C4, 3-C4)

Beschwingt (3-C4)

Bewegungen, rhythmisch (1-C2)

Spiralen (1-C3)

Fliegen (1-C1, 1-C2, 1-C2, 1-C2, 3-C4, 3-C4, 3-C4)

Öffnen (1-C1, 1-C2, 1-C4)

Aufgehen (3-C2)


Nach oben (1-C1, 1-C2, 1-C2, 1-C2, 1-C4, 1-C4, 3-C3)

Nach unten (3-C1, 3-C2)

V.z. singen (2-C2, 3-C4)

V.z. pfeifen (2-C2, 2-C3)

Zwitschern (3-C4)

Wie schön ist die Welt/Alles (2-C2, 3-C1, 3-C2, 3-C2, 3-C2)

Lustig (3-C4);

Liebevoll (2-C1, 2-C3)


Zwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel (J.W. Goethe)

Leichtigkeit und zugleich Erdung (2-C1)

Mit Himmel und Erde verbunden (3-C4)

Schnelligkeit und Beständigkeit (3-C4)

Ausgeruht und fest verwurzelt (3-C4)

Keine Trennung zwischen Himmel und Erde (3-C4)


Gelassenheit (2-C2, 2-C3, 3-C2)

Sorglosigkeit (3-C2)

Nichts ist mehr wichtig (3-C4)


Angenehm (1-C2)

Himmel (1-C1, 1-C2, 3-C4, 3-C4)

Harmonisch (3-C4)

Weich und sanft (3-C4)

Ruhe, innere/Entspannung (1-C2, 3-C2, 3-C2, 3-C2, 3-C4, 3-C4)


Schnelligkeit (1-C1, 1-C1, 1-C1, 1-C1, 1-C2, 1-C2, 1-nach Verreibung; 3-C2, 3-C2, 3-C2, 3- C3, 3-C4, 3-C4, 4-C2)

Ungeduld (3-C1)


Einheitsgefühl (1-C4, 3-C4, 3-C4, 3-C4, 3-C4)

Verbundenheitsgefühl (2-C3, 3-C4)

Einklang (4-C2)


Weiblich/Aufnehmen/Beschützen/Behüten/Hegen/Pflegen/Nähren/Annehmen/Geborgen (1-C3, 1-C4, 1-C4, 1-C4, 1-C4, 2-C3, 3-C3, 3-C4)

Aufnehmen und wieder abgeben (1-C4, 1-C4)

Macht die Kanäle auf (1-C4)

Geistige Klarheit (2-C1)

Fühlen, Empfinden (1-C4)


Chaotisch (3-C1)

Unruhe (3-C3, 3-C3)

Nervös (3-C3)


Trauer/Traurigkeit (1-C1, 1-C4, 2-C1, 2-C1, 2-C3, 3-C3)

Tränen/Weinen (1-C1, 1-C4, 2-C1)

Wehmut (2-C1)


Vergeblichkeit, als wäre alles umsonst (2-C1)


Zahl 5: 5 Teilnehmer, Pentagramm, 5 Finger,


Thema Zeit/Vergänglichkeit:

Meine Zeit auf der Erde geht zu Ende, ich werde mich nicht wieder auf der Erde inkarnieren (1-C1).

Vergänglichkeit und damit verbundene Traurigkeit (2-C3)

Alles hat seine Zeit: Eine Zeit zum Wachsen und eine Zeit zum Sterben (2-C3)

Herbstgedicht von Rilke: Herr es ist Zeit (2-C3)

Aufblühen und Vergehen (2-C3).

Wie würde ich leben, wenn es mein letztes Jahr wäre? (2-C3).

Im hier und jetzt (4-C4)


Zerbrechen (2-nach Verreibung)

Zerfallen (3-C2, 3-C3)


Träume:

Großer Baum wird von Wind entwurzelt, kracht auf ein Haus, dass er zerstört und liegt dann mit vielen Tonnen Gewicht unbeweglich da. (2-nach Verreibung).

Wirr (1-vor der Verreibung)

Großer Stamm (1-vor der Verreibung)

Fest verwurzelt (1-vor Verreibung)

Zähne locker, fallen aus (3-5 Stück); Zahnkronen sind zum Teil schwarz braun und zerfressen (1-nach Verreibung)


Bilder: Riesige Berge und große Wälder (3-C4)



Empfindungen:

Beklemmung (3-C2)

Brennen (3-C1, 3-C1, 3-C1, 3-C2, 3-C2, 3-C2, 3-C2, 3-C4)

Druck (2-C2, 2-C4, 3-C2, 3-C3, 4-C4)

Dumpf (3-C1)

Festkleben (3-C3)

Feststecken (1-C4, 3-C2)

Härte (3-C3)

Jucken (3-C1)

Kitzeln (3-C4)

Kloß (3-C1)

Grummeln (1-C3, 2-C2)

Knacken (2-C2/oberster Halswirbel)

Krampf (1-C1)

Rau, uneben (3-C3, 3-C3)

Stechen (2-C1, 3-C2)

Verspannung (3-C2)

Völlegefühl (3-C1)

Weichheit (3-C1)

Ziehen (1-C2)


Funktionsveränderungen:

Lernschwierigkeiten (2-C2); unkonzentriert (4-C2)

Vergeßlich (4-C1)

Verwirrt (4-C2)

Gehör, vermindert ((2-C2), 3-C3,

Ohrgeräusche, links (C-C2)

Mundgeschmack, wie alter Rauch (2-C1); süß (3-C1)

Aufstossen (3-C2)

Hunger (1-C2)

Durst (2-C2/Plötzlich)

Übelkeit (2-C2)

Brust, mit Milch gefüllt (Gefühl, wie)

Blähung (3-C1)

Verdauung, schwierig (3-C1)

Verstopfung (3-C1)


Niesen, Gefühl als ob (3-C3)

Herzlopfen (3-C3)


Hitze (2-C1/Kopf, 3-C3)

Wärme (3-C4/wohltuend, 4-C1 )

Erkältung (3-C1)

Kälte (4-C1-Füße)

Schweiß (4-C1)


Müdigkeit (2-C1, 2-C3, 2-C4, 3-C2, 3-C2, 3-C2, 4-C2, 4-C3)

Schläfrig (3-C2)

Gähnen (2-C1)


Trockenheit (3-C1, 3-C1, 3-C3)



Strukturveränderungen:

Schwellung (1-C3-Mamma)


Modalitäten:

Agg: Schlucken (3-C1, 3-C1, 3-C1, 3-C2)

Amel: Abstand, Raum, Weite (2-C4)

Alleinsein (3-C4)

Sprechen (3-C3)


Orte:

Augen (3-C1, 3-C1, 3-C1, 3-C1, 3-C1, 3-C2, 3-C2, 3-C3, 3-C3/rechts, 3-C4)

Ohr (3-C2/rechts; 3-C2/links)

Zähne (1-C2)

Unterkiefer (1-C3)

Hals, Rachen (3-C1, 3-C1, 3-C1/links, 3-C1, 3-C1, 3-C2, 3-C2, 3-C2, 3-C2)

Speiseröhre (3-C2)

Schulter, links (3-C1, 3-C2)

Re. Arm (1-C1)

Geist (viele Symptome bei Prüferin 1, 2-viele Ideen, 3, 4)

Kronenchakra (1-C2, 1-C4)

Kopf (2-C1, 2-C1, 2-C4, 3-C1, 3-C1, 3-C3, 3-C4)

Stirn (3-C1, 3-C3, 3-C4)

Magen (2-C2, 3-C1, 3-C2)

Oberbauch (3-C1)

Unterbauch (3-C2, 3-C2)

Blase (3-C1, 3-C2)

Gebärmutter (1-C3, 1-C3)

Unterleib (3-C4)

Brust, innere (3-C2)

Mamma (1-C3)

Oberster Halswirbel (2-C2)

Lumbalregion (4-C1)

Kreuzbein (2-C1)

Beine (2-C3)

Linke Seite (3-C1)


Miasma:

Sykot:

Annehmen der Situation (2-verschiedentlich)

Syph:

Traum vom Verlust der Zähne; Zähne verfault (1- hinterher)

Entwurzelter Baum (2-hinterher)

Es zerfällt, nichts ist mehr übrig (3-C2)

Unerträglich (3-C3, C-C3)


Seiten:

Rechts (1-C1)


Meine Zusammenfassung:


Das Hauptthema des Mittels in unserer Verreibung ist die Leichtigkeit in Verbindung mit der Erdung/Verwurzelung.

Die Leichtigkeit drückt sich in verschiedenen Facetten aus. Leichtigkeitsgefühl, Verlangen zu singen und pfeifen, Gefühl abzuheben, zu fliegen oder zu schweben.

Auch die Verbindung mit Erdung einerseits und der Leichtigkeit andererseits: Himmel und Erde. Wenn wir uns den Nußbaum vorstellen, so sehen wir, wie er – fest verwurzelt – auf dem Boden steht und oben mit seinen Blättern im Winde schwebt, sich hin und herwiegt, mit einer großen Weichheit und Elastizität mit der Luft mitgeht.

Erde und Luft sind die Element die beim Walnußbaum hervorstechen. Ein wenig Wasser und kein Feuer.

Seine Wurzeln sind fest, er steht an einer festen Stelle und da bleibt er. Die Schwere, die wir hier sehen wird z.T. als angenehm erlebt.

Es ist ein großes Einverstandensein mit der Welt.


Eine weitere Facette der Leichtigkeit ist die Schnelligkeit. Alles geht schnell, einfach.


Wenn wir uns überlegen, wo ist hier das Zentrum des Heilmittels, was ist das Heilende an der Arznei, so ist es wohl vernünftig, nach dem Gegenteil der Leichtigkeit zu fragen. Denn hier geht es um die Polarität. Das jemand in Behandlung kommt, weil er sagt, er sei so leicht, ist unwahrscheinlich.

Was ist das Gegenteil von Leicht und Schnell und Schwingen und Fliegen?

Schwere, Langsamkeit, Nicht-Schwingen, am Boden bleiben.

Das ist auch in der Prüfung: Müdigkeit, Schwere, Feststecken, Kleben, aber es kommt seltener vor.


Der Baum ist offensichtlich in einer anderen Seinsdimension: Zeit und Raum lösen sich auf oder spielen keine Rolle mehr. Er ist im hier und jetzt.

Was er schon kennt. Ist seine Vergänglichkeit, sein Wissen, dass er nur einen begrenzten Zyklus an Sommern hat. Daher kommt auch die Traurigkeit.


Entwurzelt, zerbrochen, zerstört, vergänglich, zerfallen. Auch das Herabziehen bei der Halsschmerzen.


Ein wichtiger Aspekt ist auch das Verbundenheitsgefühl. Mit allem verbunden, mit allem eins. Auch einverstanden mit seinem Schicksal, zufrieden. Will es nicht anders haben.


Was auch auffällig ist, dass es im Baum auch eine positive Energie gibt:

Das Verweilen im Sein, das Akzeptieren, das Annehmen.

Und dann erst jenseits davon gibt es die Polarität mit Leichtigkeit – Schwere.


Also der Kern des Mittels versteckt sich deutlich hinter der Leichtigkeit.


Weitere Themen: Mütterlichkeit, Weiblichkeit

Vergänglichkeit

Raumlosigkeit, Zeitlosigkeit (dazu gehört auch die Verbundenheit und das Einheitsgefühl)


Es poppen immer wieder syphilitische Marker auf.


Nun ja.


Ich muß sagen, das Mittelbild hantelt sich sehr an Sankarans Achse der Hamamelididae entlang. Hier geht es ja um das Gefühl der Schwere, des Eingesperrtseins und der Leichtigkeit und des Fliegens. Und laut Sankaran ist die Walnuß ja der syphilitsche Vertreter.

Das heißt als Motto: Eine Situation des Eingesperrt- und Behindertseins ist dabei, in Zerstörung zu enden.


Als wir verrieben haben, hatten wir die Methodik Sankarans gar nicht auf dem Schirm. Umso erstaunlicher ist es, dass der zentrale Kern des Mittels, so wie wir es erlebt haben, deutlich zumindest in diese Richtung geht.

Nicht verschweigen kann man allerdings auch, dass durch Sankarans Koordinatensystem aus Empfinden und Miasma eine gewisse Zweidimensionalität entsteht, die wenig oder keinen Platz läßt für einige feinere Wahrnehmungen unserer Verreibung. So die Auflösung von Raum und Zeit, das klare Bewußtwerden der eigenen Vergänglichkeit und das fast schon spirituell anmuntende Annehmenkönnen der eigenen Sterblichkeit, das Hineinfügen in das Schicksal, den Lauf der Dinge.

Die Frage ist dann, wann können wir die Walnuß verschreiben?

Hm, meine Antwort wäre erstmal, wenn er in einem Walnußzustand (wie oben im Verreibungsprotokoll ist) oder wenn sein zentrales Empfinden Schwere – Leichtigkeit in syphilitscher (vielleicht auch sykotischer) Färbung ist.


Bei Edward Bachs Blütenlehre ist die Walnuß ja immer dann gefragt, wenn jemand mit den Veränderungen im Leben nicht klarkommt. Wie paßt das ins Bild?

Wenn er zu sehr festhält am Bekannten: Starrheit bis zu Brechen. Wie in dem Traum. Vielleicht ist dies ein Thema vieler Bäume man denke nur an die Coniferae.


Nun dies soll fürs erste mal reichen.

Auch zur Walnuß kann man – wie zu vielen Mitteln, die man nicht so gut kennt – sicherlich sagen: Sie wird noch zu wenig verschrieben und ihre Heilkraft zu wenig genutzt.

 









1 Von der Gicht betroffenen.

 
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