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Die Protokolle im Originaltext
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Dieses Verreibungs-Protokoll besteht insgesamt aus 4 Teilen:
1. Allgemeine Informationen über die verriebene Substanz
2. Die Zusammenfassung der Verreibungs-Erfahrungen
3. Die Protokolle nach Ebenen und Themen der Symptome sortiert
4. Die Protokolle im Originaltext

 

4. Die Protokolle im Originaltext

Dokumentation einer C3-Verreibung vom 15.11.2008

Substanz

Dipsacus fullonum, 2. Vegetationsjahr, 1 Teil Wurzel, 1 Teil Blatt,           1 Teil Blütenstand und Samenkorn

Verreibungsdatum 15.11.2008
Personen 4 Personen = 3 weibliche, 1 männliche
Verreibungsstatus PrĂĽfer 1 + 3 blind, PrĂĽfer 3 + 4 unblind
Leitung Susanna Boldi-Labusga  www.boldi-labusga.de

Protokoll P1 (weiblich)

 

C1 14.40 Uhr

Die Geräusche scheinen lauter zu werden
Handschmerzen
RĂĽckenschmerzen
Bin völlig entspannt und werde total müde
Keine Lust zu schreiben
Interessanterweise keinen Stress, dass ich schreiben muss
Fühle mich sehr, sehr träge
Teilweise Kribbeln hier und da (Kopf, Augen, Haut allg.)
S. wird immer schneller und schneller und wirkt so verbissen
Das macht mich ganz nervös und unruhig
Kribbelig amĂĽsiert (schon von Anfang an)
Kalte Füße – Kälte zieht Wade entlang hinauf bis zum Knie
Keine RĂĽckenschmerzen mehr

C2 16.20 Uhr

Könnte einschlafen, denke ans Segeln (!?), an einen großen See wie den Chiemsee, beobachte von außen und sehe ein Segelboot,
ich sehe eine Frau, die ertrinkt (kurzer Kampf), dann „leblos“ unter Wasser sinkt und immer tiefer und tiefer sinkt
alles ist grau in grau, Frau bekleidet, lange Haare
keine Tiere und keine Pflanzen
alles dunkel, nur die Frau, die sinkt
(träge, müde, kraftlos)
Frau sinkt auf einen groĂźen Felsen, der am Grund liegt
Ist nicht tot, nur leer, kraftlos wie „leblos“ nicht tot
(es sticht und kribbelt ĂĽberall)
Geräusche scheinen so überlaut, unangenehm, dröhnend
(überall kribbelt die Haut am Kopf, macht mich ganz nervös,
mir wird heiĂź am Kopf und im Gesicht)
Lippen werden immer trockener, kein Durst
Hitze am Oberkörper, starkes Schwitzen, dabei Brennen und Pieksen
Fühle mich total leer und emotionslos, Füße immer kälter
Nimmt mir die ganze Energie

C3 17.30 Uhr

Das Thema Ertrinken kommt wieder hoch
Bin aber völlig emotionslos
Es ist so laut
Gefühl als wäre ich ausgestiegen, nur noch Alltagsgedanken über das, was gerade war oder die Aufgaben, die mich in den nächsten Tagen erwarten, bin entspannt, emotionslos
Hinlegen, schlafen, mĂĽde, ertrinken, egal, Hauptsache Ruhe weil total leer und kraftlos, willenlos
(Nachtrag: Beim Gefühl des Aussteigens Wut auf M. und S., S. hat in der 2. Pause den Vorschlag gemacht, wir sollten uns die Rücken abklopfen, daraufhin der Gedanke, M. hätte mir durch seine Massage alles an Schwingungen weggestrichen, was ich mir in 2 Verreibungsstufen mühsam und hart erarbeitet habe, sehr frustriert darüber. Gleichzeitig schlechtes Gewissen über diese Idee, weshalb ich mich nicht getraut habe, es zu notieren.)



Protokoll P2 (männlich)

 

C1 14.40 Uhr

Erdziehen – Himmelziehen, eventuell einstieg zur Meditation.
Nase wird frei.
Ziehen in den Beinen.
Käsegeruch
Energie läuft an der Wirbelsäule hoch, die Brust wird weit.
Knieschmerzen, FuĂźgelenkschmerzen
Lendenwirbel werden warm.
Becken lockert sich.
Ziehen in den rechten Zehen.
SchĂĽtteln
Kribbeln in den FĂĽĂźen.
Pflanze sagt:
Ich bin froh Euch dankbar, dass ihr mich gefunden habt.
Ich werde frei.
Ich:
Aufarbeitung alter Geschichten.
Ziehen im Kopf.
Der Körper spielt mit, und fühlt sich wohl an.
Stirnhöhle rechts wird frei.
Pflanze sagt:
Ich mache viele Menschen gesund.
Ich schabe die Krankheit von Rändern der Zelle ab.

C2 16.20 Uhr

Nase wird freier und freier.
Die Kopfhaut kribbelt.
Knieschmerzen, Knie quillt auf.
Mir ist leicht schwindelig.
Der Unterkiefer wird entspannt.
Herzstechen
Das Becken wird weit und weiter.
Pflanze sagt:
Links – rechts so wachse ich.
Ich helfe gegen Rheuma.
Ich:
Rechts mahlen tut sehr gut.

C3 17.30 Uhr

Pflanze sagt:
Ich bin der Ausgleich, fĂĽr den Ausgleich auf energetischer Ebene.
Mich sollte man lang wirken lassen.
Ich mache Euch locker, ich befreie Euch.
Meine links – rechts Struktur bringt Euch das Gleichgewicht.
Schwitzige Hände und Schulter wieder locker.
Ich sehe einen Regenbogen.



Protokoll P3 (weiblich)

 

C1 14.40 Uhr

Lichte Leichtigkeit
Beschleunigung, manchmal etwas widerspenstig
Krampf (fast) in den Fingern
Möchte Hand öffnen und empfangen => Licht empfangen

Schnell, grĂĽndlich, wenig Zeit, fĂĽhle mich etwas gehetzt

Jemand verfolgt mich, möchte weglaufen, atemlos
Stumpf mache immer nur das eine, ohne nach rechts und links zu schauen
Versinke immer weiter in mich
Krampf löst sich wieder
Ruhe kehrt ein

Achtung, Zartheit, Respekt

FĂĽhle mich fein, licht, zerbrechlich
Kann die Sonnenwärme speichern
Bin zwischendurch weg (nicht bei mir)
Leicht schwindelig, wieder dumpfes GefĂĽhl im Kopf
Vermisse Klarheit, leicht frösteliges Gefühl vor allem links

Spannung an Nasenwurzel
Möchte Lefzen hochziehen wie ein Hund, Kribbeln linke Oberlippe
Knurren wĂĽrde mir gut tun
Möchte immer wieder andere Geräusche machen, Lippen flattern
Kugeln wie ein Kind (immer wieder Sonne)
Springen, zu Schabernack aufgelegt

„Ich enthalte eine geheime Formel!
Brechen meiner Stängel enthüllt die Formel“
(rechte Schulter zieht hoch)
Angst vor dem Geheimnis
„Ich habe ungeheure Kraft die ich mir von der Sonne hole“
Ich brauche wenig Wasser, aber viel Sonne
Ich halte viel Druck aus, biete Widerstand, bin zäh, gut verwurzelt
Spannung BWS
GefĂĽhl als ob ich von oben auf das schaue was ich tue
„Habe genug, will jetzt sterben.“
Alles löst sich auf.
Ich gebe frei was ich gesammelt habe
Wer es nehmen möchte kann es tun
Bin frei von allen Bindungen und Verpflichtungen.
Kehre ein in die Ruhe und Stille.
Frieden.
Ich habe die Gnade das Licht speichern zu können.
Es ist in mir in jeder Art von Zustand, 
zu jeder Zeit, und ich gebe gerne an jeden ab der mich darum bittet.

C2 16.20 Uhr

Ich könnte heulen (Gedanke)
FĂĽhle mich nĂĽchtern und sachlich
Geruch etwas empfindlicher
„Bild: Mann mit Aktenkoffer bringt schlechte Nachrichten.“
Haare im Gesicht stören mich und kitzeln
Kitzeliges Gefühl an Jochbeinen, möchte mich kratzen
Kribbeln am oberen Hinterkopf
Schultern verspannen sich, GefĂĽhl als ob ich mich aufrichten muss
Mir ist alles gleichgĂĽltig, Lust etwas kaputt zu machen, egal was
GefĂĽhl der Frustration
„Was soll das alles?“
FĂĽhle mich nutzlos, nichts da an dem ich mich orientieren kann
Will nichts annehmen
Schläfrig, muss ständig gähnen
Gedanke, dass es gut ist, wenn sich nichts bewegt,
ändert den Zustand, lässt mich wacher werden
Ich nehme die Zeit der „Nicht-Bewegung = Ruhe“ an.
Sie ist Teil von mir. Sie ist notwendig.
Ich bin sanft mit mir in der Phase der Ruhe.
Nichts – Nichts – Nichts
Gefühl als ob ich die Zeit vergesse, oben und unten sich auflösen
Ich bin eins mit meinem Tun und meinem Nicht-Tun
Für mich: Ich brauche immer eine Aufgabe, warte, dass sie von außen auf mich zukommt, aber sie liegt in mir – Stich unterhalb der linken Schulter
Das tun liegt in mir aber auch das warten und Nichts-tun.
Neidisch wenn andere genießen können und ich nicht (Schmerz linke Schulter)

C3 17.25 Uhr

Klare Ausrichtung. Ich habe eine klare Ausrichtung.
Fühle mich jetzt wach, klar, selbstverständlich.
Ruhe und Gelassenheit sind in mir
Ich bleibe immer in meinem Rhythmus egal was auĂźen passiert.
„Ich habe Dir schon alles geschenkt, was ich Dir geben konnte“, mehr habe ich nicht (nicht mehr und nicht weniger (macht mich demütig) weil ich dachte es kommt noch mehr

„Ich gebe das was ich zu geben vermag immer wieder“
Kann nicht mehr aufnehmen und abgeben als in „meinem Plan“ vorgesehen ist.
Alles was ich bin und was ich tue stimmt mit meinem Plan ĂĽberein

Protokoll P4 (weiblich)

 

C1

In der Schale ist ein hartes StĂĽck.
Ich denke: wer wird siegen? Ich! Wir kämpfen miteinander.
OK, du brauchst Zeit, um dich zu zeigen.

Beim Schaben denke ich, du hast dich mehr hingegeben, als ich dachte und ich habe es nicht gemerkt, weil ich so kämpfe.

Ich habe Lust an der Bewegung. Sie schwingt durch den ganzen Körper. Mein linkes Bein schwingt hin und her mit der Bewegung der rechten Hand.
Das Erleben ist weich, fließend – das Gegenteil von starr und stachelig.
Let it flow. Weich und freundlich.

Ich fĂĽhle den Atlas sehr deutlich; ein wenig steif im Nacken - es zieht im Kiefer, kurz, wie in einer Gabelung, wie ein Zaumzeug.

Ich reibe immer schneller, auch das Pistill halte ich nun so locker, dass es in der Hand schwingt. Mein linkes Bein fängt wieder an zu schwingen.
Ich habe Lust mich in diesen Strudel ganz hinein sinken zu lassen. Ich werde sehr schnell, flieĂźend, rund, weich, harmonisch.

Beim Schaben ist das harte StĂĽck weg! Ich staune. Dann sehe ich, es hatte sich versteckt.
Geht es um eigen und verstecken? Hingeben oder entziehen?
Bin ich verbissen? Meine vorderen Zähne beißen zusammen.
Ich beschleunige, ich verlangsame.
Ich locke, ich gebe nach.

Beim Schaben suche ich wieder. Ich bin fixiert darauf, die Form und ihre Auflösung zu sehen.

Wieder fühlt sich mein Körper extrem weich an, als seien meine Gelenke durchlässiger.
Wieder Schwingung.

Und gleichzeitig scheine ich mich ein wenig zu überarbeiten. Etwas mehr Energie hinein zu geben als freundlich entspannt wäre, aber es ist gut.

C 2

In der Pause sprechen wir darüber wie schwierig Homöopathie ist. Für ihn wäre sie zu schwierig sagt ein Verreiber.
Ich merke jetzt, ich habe mit der Form gekämpft. Jetzt wo sie nicht mehr da ist – das harte Stück – geht es mir: weich und freundschaftlich.

Ich bemerke jetzt unsere Gemeinschaft am Tisch und dass wir einen gemeinsamen Rhythmus haben, eine gemeinsame Melodie.
Die Melodie ist weich.
Ich fĂĽhle mich sanft und fĂĽrsorglich.

Komm mir nicht zu nahe, sonst steche ich dich!.

Ich denke mir bekannte Gedanken darĂĽber, wie ich bin. Die Pflanze sagt:
Wie du bist, ist ganz egal. Ich frage nur: Bist du in Syntonie, im Einklang mit mir?
Ich frage sie: Was oder wie ist Syntonie mit dir?
Erstens, der richtige Abstand.
Dann: vergeben können. Und das heißt Raum lassen. Raum für neue Erfahrungen.

Ich spĂĽre jetzt eine ganz alte Verletzung am Sternocostal-Gelenk, den ich schon sehr lange nicht mehr gespĂĽrt hatte. Ich frage mich, was habe ich mir da zu vergeben?
Ich habe dem Mädchen, das ich damals war zu vergeben, das tollpatschige und unsicher, sich in die Schusslinie begeben hat. In die Schusslinie begeben hat! Bei mir klingelt es innerlich.
Das ist eine ganz neue Erkenntnis zu einem alten Thema.
Ich habe mir selber zu vergeben, damit ich neue Erfahrungen machen kann. Neue Erfahrungen heißt neue Räume betreten. Räume , die weich sein können, freundschaftlich.
Der Schmerz in der Brust ist jetzt weg.

Ich sehe , dass mein gegenüber die Stirn in Falten legt und den Mund verzieht, eine andere Teilnehmerin seufzt und denke, das Reiben wird für sie körperlich mühsam. Es fällt mir ein, was wir in der Pause füreinander tun könnten, unserer Rücken klopfen, uns Anlehnen, unsere Beweglichkeit ansprechen.

Es geht um Freundschaft. Was können wir füreinander tun in Freundschaft – nicht therapeutisch, sondern freundschaftlich.

Freundschaft heißt: ich sehe deine Dornen und lächle.
Freundschaft heißt: Wir bewegen und in einer ähnlichen Energie und begegnen uns.
Freundschaft heiĂźt: wir sehen einander an.
Freundschaft heiĂźt: wir klingen verschieden, aber zusammen gibt es einen Akkord.
Wie entsteht das?
Durch Einschwingen, Schwingen, weich, flüssig und durchlässig sein. Wie ich körperlich spüre.
Und Luft lassen.

Freundschaft ist nicht, weil andere mich mögen, weil ich auf eine bestimmte Weise bin, sondern dadurch, dass ich mich einschwinge, mir erlaube mich einzuschwingen, einzustimmen, dazu weich, beweglich, schwingend bleibe oder werde.

Als wir C1 und C 2 auf einen Haufen legen, fragt eine Teilnehmerin: Werden sie sich vertragen?

C 3

Es geht um den gemeinsamen Nenner. Der gemeinsame Standpunkt, Ausgangspunkt, dann wird es der gemeinsame Akkord. Vielleicht braucht ein Teilnehmer eine größere Schale, damit seine Bewegung leichter wird?
Es geht um Schwingung. Was fĂĽr eine Schwingung?
Die zweifache, doppelte Parallelschwingung. Die Schwingung mit der Zwillingsseele in dieser oder der himmlischen Sphäre. Schwingst du nicht mit ihr, dann bist du starr dun allein. Es singt das Herz oder es erstarrt.

Dann ist es nicht wahr, dass wir allein dun einzigartig sind? Es gibt einen himmlischen Zwilling und dieser ist in dir, mit ihm die Doppelschwingung. Mit Freunden anderen Menschen Momente der Doppelschwingung.

Vielleicht sieht eine Bewegung in dieser Welt eckig aus und disharmonisch doch wenn sie parallel ist zur Schwingung des himmlischen Zwillings, dass ist sie in perfekter Harmonie, dann ist sie in ihrem Akkord.
Ăśbe, dich einzuschwingen, hier und dort, ĂĽberall, und dein Herz wird singen.
Lerne, dich einzuschwingen!
Es fängt im Herzen an, in seiner Tiefe und breitet sich von da aus. Was aus der Tiefe des Herzens sich ausbreitet, schwingt gut, schwingt parallel. Dann wird das geheime Offenbar und das Offenbare schwingt mit dem Geheimen in einer Parallelschwingung.


 
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