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Protokolle nach Themen und Ebenen der Symptome sortiert
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Dieses Verreibungs-Protokoll besteht insgesamt aus 4 Teilen:
1. Allgemeine Informationen über die verriebene Substanz
2. Die Zusammenfassung der Verreibungs-Erfahrungen
3. Die Protokolle nach Ebenen und Themen der Symptome sortiert
4. Die Protokolle im Originaltext

 

3. Die Protokolle nach Ebenen und Themen

sortiert

Dokumentation einer C3-Verreibung vom 15.11.2008

Substanz

Dipsacus fullonum, 2. Vegetationsjahr, 1 Teil Wurzel, 1 Teil Blatt, 1 Teil BlĂĽtenstand und Samenkorn

Verreibungsdatum 15.11.2008
Personen 4 Personen = 3 weibliche, 1 männliche
Verreibungsstatus PrĂĽfer 1 + 3 blind, PrĂĽfer 3 + 4 unblind
Leitung Susanna Boldi-Labusga  www.boldi-labusga.de

Themen

Pflanze sagt:
Ich bin der Ausgleich, fĂĽr den Ausgleich auf energetischer Ebene.
Mich sollte man lang wirken lassen.

Meine links – rechts Struktur bringt Euch das Gleichgewicht. (2)
Pflanze sagt:
Links – rechts so wachse ich.

Erdziehen – Himmelziehen, eventuell einstieg zur Meditation. (2)
Gefühl als ob ich die Zeit vergesse, oben und unten sich auflösen (3)
Ruhe und Gelassenheit sind in mir. (3)

Ich bemerke jetzt unsere Gemeinschaft am Tisch und dass wir einen gemeinsamen Rhythmus haben, eine gemeinsame Melodie. Die Melodie ist weich. (4)
Ich denke mir bekannte Gedanken darĂĽber, wie ich bin. Die Pflanze sagt:
Wie du bist, ist ganz egal. Ich frage nur: Bist du in Syntonie, im Einklang mit mir?
Ich frage sie: Was oder wie ist Syntonie mit dir?
Erstens, der richtige Abstand.
Dann: vergeben können. Und das heißt Raum lassen.
Raum fĂĽr neue Erfahrungen. (4)

Aufarbeitung alter Geschichten. (2)
Ich mache Euch locker, ich befreie Euch.
„Ich enthalte eine geheime Formel! Brechen meiner Stängel enthüllt die Formel“ (3)
Angst vor dem Geheimnis (3)
(Ich spĂĽre jetzt eine ganz alte Verletzung am Sternocostal-Gelenk, die ich schon sehr lange nicht mehr gespĂĽrt hatte.) Ich frage mich, was habe ich mir da zu vergeben?
Ich habe dem Mädchen, das ich damals war, zu vergeben, das tollpatschig und unsicher, sich in die Schusslinie begeben hat. In die Schusslinie begeben hat! Bei mir klingelt es innerlich.
Das ist eine ganz neue Erkenntnis zu einem alten Thema.
Ich habe mir selber zu vergeben, damit ich neue Erfahrungen machen kann. Neue Erfahrungen heißt neue Räume betreten. Räume, die weich sein können, freundschaftlich. (Der Schmerz in der Brust ist jetzt weg.) (4)

Freundschaft heißt: ich sehe deine Dornen und lächle. (4)
Freundschaft heißt: Wir bewegen uns in einer ähnlichen Energie und begegnen uns. (4)
Freundschaft heiĂźt: wir sehen einander an. (4)
Freundschaft heiĂźt: wir klingen verschieden, aber zusammen gibt es einen Akkord.
Wie entsteht das? Durch Einschwingen, Schwingen, weich, flüssig und durchlässig sein. Wie ich körperlich spüre.
Und Luft lassen. (4)
Freundschaft ist nicht, weil andere mich mögen, weil ich auf eine bestimmte Weise bin, sondern dadurch, dass ich mich einschwinge, mir erlaube mich ein zu schwingen, einzustimmen, dazu weich, beweglich, schwingend bleibe oder werde. (4)
Es geht um den gemeinsamen Nenner. Der gemeinsame Standpunkt, Ausgangspunkt, dann wird es der gemeinsame Akkord. Vielleicht braucht ein Teilnehmer eine größere Schale, damit seine Bewegung leichter wird?
Es geht um Schwingung. Was fĂĽr eine Schwingung?
Die zweifache, doppelte Parallelschwingung. Die Schwingung mit der Zwillingsseele in dieser oder der himmlischen Sphäre. Schwingst du nicht mit ihr, dann bist du starr und allein. 
Es singt das Herz oder es erstarrt. (4)
Dann ist es nicht wahr, dass wir allein und einzigartig sind? Es gibt einen himmlischen Zwilling und dieser ist in dir, mit ihm die Doppelschwingung. Mit Freunden anderen Menschen Momente der Doppelschwingung. (4)
Vielleicht sieht eine Bewegung in dieser Welt eckig aus und disharmonisch doch wenn sie parallel ist zur Schwingung des himmlischen Zwillings, dass ist sie in perfekter Harmonie, dann ist sie in ihrem Akkord.
Ăśbe, dich ein zu schwingen, hier und dort, ĂĽberall, und dein Herz wird singen.
Lerne, dich ein zu schwingen!
Es fängt im Herzen an, in seiner Tiefe und breitet sich von da aus. Was aus der Tiefe des Herzens sich ausbreitet, schwingt gut, schwingt parallel. Dann wird das geheime Offenbar und das Offenbare schwingt mit dem Geheimen in einer Parallelschwingung. (4)

FĂĽr mich: Ich brauche immer eine Aufgabe, warte, dass sie von auĂźen auf mich zukommt, aber sie liegt in mir. (3)
Das tun liegt in mir aber auch das warten und Nichts-tun. (3)
Klare Ausrichtung. Ich habe eine klare Ausrichtung. (3)
Fühle mich jetzt wach, klar, selbstverständlich. (3)

Energie


Bin völlig entspannt. (1)
Werde total mĂĽde. (1)
Fühle mich sehr, sehr träge. (1)
träge, müde, kraftlos (1)
Könnte einschlafen. (1)
Nimmt mir die ganze Energie. (1)
Hinlegen, schlafen, mĂĽde, ertrinken, egal, Hauptsache Ruhe weil total leer und kraftlos, willenlos. (1)
Schläfrig (3)
Muss ständig gähnen. (3)



Empfindung


Energie läuft an der Wirbelsäule hoch, die Brust wird weit. (2)
Das Becken wird weit und weiter. (2)

Lichte Leichtigkeit. (3)
Ruhe kehrt ein. (3)
FĂĽhle mich fein, licht, zerbrechlich (3)
Beschleunigung, manchmal etwas widerspenstig. (3)

Gedanke, dass es gut ist, wenn sich nichts bewegt, ändert den Zustand, lässt mich wacher werden. (3)
Ich nehme die Zeit der „Nicht-Bewegung = Ruhe“ an. Sie ist Teil von mir. Sie ist notwendig. (3)
Ich bin sanft mit mir in der Phase der Ruhe. (3)
Nichts – Nichts – Nichts Ich bin eins mit meinem Tun und meinem Nicht-Tun (3)

Ich bleibe immer in meinem Rhythmus egal was auĂźen passiert. (3)
Ich habe Lust an der Bewegung. Sie schwingt durch den ganzen Körper. (4)
Das Erleben ist weich, fließend – das Gegenteil von starr und stachelig. (4)
Weich und freundlich. (4)
Jetzt wo sie nicht mehr da ist – das harte Stück – geht es mir: weich und freundschaftlich. (4)
Ich werde sehr schnell, flieĂźend, rund, weich, harmonisch. (4)
Wieder fühlt sich mein Körper extrem weich an, als seien meine Gelenke durchlässiger. (4)
Wieder Schwingung. (4)
Rechts mahlen tut sehr gut. (2)



Bilder


Pflanze sagt: Ich bin froh Euch dankbar, dass ihr mich gefunden habt. Ich werde frei. (2)
Ich sehe einen Regenbogen. (2)

Pflanze sagt: Ich mache viele Menschen gesund. Ich schabe die Krankheit von Rändern der Zelle ab. (2)
Ich helfe gegen Rheuma. (2)

Denke ans Segeln (!?), an einen groĂźen See wie den Chiemsee, beobachte von auĂźen und sehe ein Segelboot,
ich sehe eine Frau, die ertrinkt (kurzer Kampf), dann „leblos“ unter Wasser sinkt und immer tiefer und tiefer sinkt
alles ist grau in grau, Frau bekleidet, lange Haare, keine Tiere und keine Pflanzen, alles dunkel, nur die Frau, die sinkt.
Frau sinkt auf einen großen Felsen, der am Grund liegt. Ist nicht tot, nur leer, kraftlos wie „leblos“, nicht tot. (1)
Versinke immer weiter in mich (3)
„Habe genug, will jetzt sterben.“ (3)
Alles löst sich auf. (3)
Bin frei von allen Bindungen und Verpflichtungen. (3)
Kehre ein in die Ruhe und Stille. (3)
Frieden. (3)
Ich habe Lust mich in diesen Strudel ganz hinein sinken zu lassen. (4)
Bin zwischendurch weg (nicht bei mir). (3)
Gefühl als wäre ich ausgestiegen, nur noch Alltagsgedanken über das, was gerade war oder die Aufgaben, die mich in den nächsten Tagen erwarten. (1)

Möchte Hand öffnen und empfangen => Licht empfangen. (3)
Kann die Sonnenwärme speichern (3)
(immer wieder Sonne)
„Ich habe ungeheure Kraft die ich mir von der Sonne hole“ (3)
Ich brauche wenig Wasser, aber viel Sonne (3)
Ich habe die Gnade das Licht speichern zu können. (3)

(Möchte mich) Kugeln wie ein Kind 
Springen, zu Schabernack aufgelegt. (3)
GefĂĽhl als ob ich mich aufrichten muss. (3)

GefĂĽhl als ob ich von oben auf das schaue was ich tue. (3)

„Bild: Mann mit Aktenkoffer bringt schlechte Nachrichten.“ (3)

Ich halte viel Druck aus, biete Widerstand, bin zäh, gut verwurzelt (3)

Ich gebe frei, was ich gesammelt habe 
Es ist in mir in jeder Art von Zustand, zu jeder Zeit, und ich gebe gerne an jeden ab, der mich darum bittet. (3)
„Ich gebe das was ich zu geben vermag immer wieder“ (3)
Wer es nehmen möchte, kann es tun (3)

Alles was ich bin und was ich tue stimmt mit meinem Plan ĂĽberein (3)
Kann nicht mehr aufnehmen und abgeben als in „meinem Plan“ vorgesehen ist.
Und gleichzeitig scheine ich mich ein wenig zu ĂĽberarbeiten. (4)
FĂĽhle mich nutzlos, nichts da, an dem ich mich orientieren kann (3)
Vermisse Klarheit. (3)

Beim Schaben denke ich, du hast dich mehr hingegeben, als ich dachte 
und ich habe es nicht gemerkt, weil ich so kämpfe. (4)
Ich denke: wer wird siegen? Ich! Wir kämpfen miteinander. (4)
Ich merke jetzt, ich habe mit der Form gekämpft. (4)
Komm mir nicht zu nahe, sonst steche ich dich! (4)
Möchte Lefzen hochziehen wie ein Hund. 
Knurren wĂĽrde mir gut tun (3)
Jemand verfolgt mich, möchte weglaufen, atemlos. (3)
Bin ich verbissen? (4)
Will nichts annehmen (3)
Das Reiben wird für sie körperlich mühsam. (4)

OK, du brauchst Zeit, um dich zu zeigen. (4)
Geht es um Zeigen und Verstecken? Hingeben oder Entziehen? (4)
Ich locke, ich gebe nach. (4)

Ich beschleunige, ich verlangsame.


GefĂĽhle


Ich fĂĽhle mich sanft und fĂĽrsorglich. (4)
Achtung, Zartheit, Respekt. (3)

P4 wird immer schneller und schneller und wirkt so verbissen, das macht mich ganz nervös und unruhig. (1)
Überall kribbelt die Haut am Kopf, macht mich ganz nervös. (1)
Haare im Gesicht stören mich und kitzeln. (3)

Kribbelig amĂĽsiert. (1)

FĂĽhle mich total leer und emotionslos. (1)
Emotionslos. (1)
Stumpf, mache immer nur das Eine, ohne nach rechts und links zu schauen. (3)
Mir ist alles gleichgĂĽltig (3)
FĂĽhle mich nĂĽchtern und sachlich. (3)

Keine Lust zu schreiben. (1)
Kein Stress, dass ich schreiben muss. (1)
GefĂĽhl der Frustration (3)
„Was soll das alles?“ (3)

Schnell, grĂĽndlich, wenig Zeit, fĂĽhle mich etwas gehetzt. (3)

Ich könnte heulen (Gedanke). (3)
Eine andere Teilnehmerin seufzt (4)

Lust etwas kaputt zu machen, egal was (3)

Neidisch, wenn andere genießen können und ich nicht. (3)



Körperliche Symptome

 

Allgemein


SchĂĽtteln (2)

Mir ist leicht schwindelig. (2)
Leicht schwindelig. (3)

Der Körper spielt mit, und fühlt sich wohl an. (2)
Bin entspannt. (1)

Kribbeln hier und da (Kopf, Augen, Haut allgemein) (1)
Es sticht und kribbelt ĂĽberall. (1)

Hitze am Oberkörper, starkes Schwitzen, dabei Brennen und Pieksen. (1)
Leicht frösteliges Gefühl vor allem links. (3)

Kein Durst. (1)

Kopf

Ziehen im Kopf. (2)
Die Kopfhaut kribbelt. (2)
Kribbeln am oberen Hinterkopf. (3)
Wieder dumpfes GefĂĽhl im Kopf. (3)
Mir wird heiĂź am Kopf und im Gesicht. (1)
Kitzeliges Gefühl an Jochbeinen, möchte mich kratzen. (3)

Stirnhöhle rechts wird frei. (2)
Nase wird frei. (2)
Nase wird freier und freier. (2)
Käsegeruch (2)
Spannung an Nasenwurzel. (3)
Geruch etwas empfindlicher. (3)

Es zieht im Kiefer, kurz, wie in einer Gabelung, wie ein Zaumzeug. (4)
Der Unterkiefer wird entspannt. (2)
Meine vorderen Zähne beißen zusammen. (4)
Lippen werden immer trockener. (1)
Kribbeln linke Oberlippe. (3)
Ich sehe, dass mein gegenĂĽber die Stirn in Falten legt und den Mund verzieht (4)

Geräusche scheinen lauter zu werden. (1)
Geräusche scheinen so überlaut, unangenehm, dröhnend. (1)
Es ist so laut. (1)

Brust


Herzstechen (2)
Ich spĂĽre jetzt eine ganz alte Verletzung am Sternocostal-Gelenk, den ich schon sehr lange nicht mehr gespĂĽrt hatte. (4)
Der Schmerz in der Brust ist jetzt weg. (4)

RĂĽcken


RĂĽckenschmerzen (1)
Keine RĂĽckenschmerzen mehr. (1)
Spannung BWS (3)
Ich fĂĽhle den Atlas sehr deutlich. (4)
Ein wenig steif im Nacken. (4) 

Extremitäten


Rechte Schulter zieht hoch. (3)
Schultern verspannen sich. (3)
Schmerz linke Schulter. (3)
Schwitzige Hände und Schulter wieder locker. (2)
Handschmerzen (1)
Krampf (fast) in den Fingern. (3)
Krampf löst sich wieder. (3)

Becken lockert sich. (2)
Ziehen in den Beinen. (2)
Mein linkes Bein schwingt hin und her 
mit der Bewegung der rechten Hand. (4)
Mein linkes Bein fängt wieder an zu schwingen. (4)
Knieschmerzen, FuĂźgelenkschmerzen (2)
Knieschmerzen, Knie quillt auf. (2)

Ziehen in den rechten Zehen. (2)
Kribbeln in den FĂĽĂźen. (2)
Kalte Füße – Kälte zieht Wade entlang hinauf bis zum Knie. (1)
Füße immer kälter. (1)


Beobachtungen während der Verreibung

In der Schale ist ein hartes StĂĽck. (4)
Ich reibe immer schneller, auch das Pistill halte ich nun so locker, dass es in der Hand schwingt. (4)
Beim Schaben ist das harte StĂĽck weg! Ich staune. Dann sehe ich, es hatte sich versteckt. (4)
Beim Schaben suche ich wieder. Ich bin fixiert darauf, die Form und ihre Auflösung zu sehen. (4)
Etwas mehr Energie hinein zu geben als freundlich entspannt wäre.; aber es ist gut. (4)
In der Pause sprechen wir darüber wie schwierig Homöopathie ist. Für ihn wäre sie zu schwierig sagt ein Verreiber. (4)
Es fällt mir ein, was wir in der Pause füreinander tun könnten, unserer Rücken klopfen, uns Anlehnen, unsere Beweglichkeit ansprechen. (4)
Es geht um Freundschaft. Was können wir füreinander tun in Freundschaft – nicht therapeutisch, sondern freundschaftlich. (4)
Als wir C1 und C 2 auf einen Haufen legen, fragt eine Teilnehmerin: Werden sie sich vertragen? (4)





 
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