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Viscum album Bericht
Benutzerbewertung: / 9
SchwachPerfekt 
Am 05.02.2005 wurde in Baierbrunn in einem schönen Raum mit Blick ins Isartal 
Viscum album, gewachsen auf Erle, Silbermistel (geschnitten mit einer nichtmetallenen Klinge geerntet an einem bestimmten Datum) von sechs Teilnehmern bis zur C4 verrieben. Die Mistel ist seit dem Altertum eine gebräuchliche Heilpflanze mit einem weiten Anwendungsspektrum. Es reicht von Blutdruckregulierung bis zur Herstellung von magischen Tränken. Wir werden sehen, wie sich das in der Verreibung dargestellt. Zuerst die Protokolle der VerreiberInnen im Wortlaut:

Verreibungsbericht

C1 

R. Am Anfang Schmerzen im re. Arm, die nach der 2.Runde nachließen. Zunehmende Leichtigkeit im li. Arm. Ab 2.Runde erhöhter Speichelfluss, ein Gefühl, als ob die Zunge pelzig wäre, mit der letzten Runde ein Gefühl des Aufwachens.
J. warme, schwitzige Hände, unangenehm, warmes Gefühl an Füßen, Händen und Kopf, bes. Ohren und Ohrläppchen
- Energie gesteigert, Wahrnehmung gesteigert, jedoch innere Ruhe hat zugenommen.
K. Wärme, Schwitzige Hände (beide) Füße warm, aber nicht schweißig, Kniekehlen schon. Beim Augenschliessen ständig spiralige Formen. 
Ziehen in den unteren 4 Schneidezähnen.
Leicht vermehrter Speichelfluss und Gefühl, als ob Zunge etwas angeschwollen ist. Kein Bedürfnis zu sprechen während Verreibung, höre den andern zu. Thema Gesundheit, Krankheit, Heilung, Apotheke… Vernetzungs und Zufalls- Thematik 
F. War zunächst beschäftigt mit Einflüssen: li,re Drehung, der Ton der Schalen.
Schaffe ich das 4 Stunden lang. Habe mich daran gewöhnt. Heiter, Aufgeräumt, gesammelt. Angenehm unter Homöop., Warm von innen
Ru. Die „singenden Mörser“ – ein gleichmäßig, ruhender Ton im Ohr der mich stark berührt. Das Singen der Wälder, welch schöner Klang der mein Innerstes berührt. 
? Magen: stechendes Gefühl in der Magengegend – immer mal wieder
? Kopf: Kopfschmerz in der Stirn
? Augen: Augenbrennen v.a. links, mir tränen die Augen vor Müdigkeit, die Helligkeit die von draußen hereindringt (Sonne und Schnee) ist unangenehm in den Augen, Verlangen die Augen zu schließen
? Nase: die Nase läuft klar
? Müdigkeit: zunehmende Müdigkeit – Gähnen – müde, Verl. nach Stille und Ruhe, Rückzug
? Verlangen nach Ruhe – es ist zuviel Unruhe und Quatschen
P. schwitzige Hände, Unruhe, stechender Schmerz im Hinterkopf/ Nacken wie ein Keil

C2 

R. Innerliche Unruhe, ausgehend vom Bauch, schwitzende Handflächen und die Zeit erschien kürzer, die Unruhe während des Reibens kam beim Kratzen wieder. Ruhe ist eingekehrt
J. schwitzige Hände nicht mehr da 
habe zwischendurch Klänge wie von hochklingenden Glocken wahrgenommen (weiß nicht, ob dies real war)
innere Ruhe weiter zugenommen
K. Gespräch weiterhin Gesundheit, Heilung, aber tiefgehender (Wirksamkeit u. Gefährlichkeit verschiedener Therapien, Gesundheitswesen allg. verschiedene Ebenen der Heilung). Gespräch als anstrengend empfunden. Dann Stille?kam starke Leichtigkeit auf, sehr angenehm. Sich Fallenlassen und Unbeschwertheit
F. Reden am Anfang über Qualitäten von Behandlern und Methoden, 2/3 Kondition, wechsle öfter Hand und Richtung.
Spüre LWS/ Steiß/ Haltung /Hocker?),leichte Schwäche Bauch, zwickt re Oberbauch dumpf, Druck Brustmitte (alles bekannt), ernster, stumpfer, schlapp
Ru. Die Müdigkeit ist gewichen. Doch immer noch das Verl. nach Stille – zuviel Unruhe, zuviel Ablenkung, Mein Focus geht immer mehr auf dass Kreisende, das Runde – in die Reibschale. Die kreisende Bewegung fasziniert mich. Ich sitze in der Runde der Verreibenden und doch allein. Sie reden von Heilung und ich fühle es ist meine Aufgabe den eigenen Weg zu gehen – allein. Der Kreis dreht sich. Ich möchte gehen, mich in eine Ecke setzen – doch ich kann den Kreis nicht verlassen – möchte allein sein. Ich muss es zu Ende machen –und bleibe im Kreis, es findet sich kein besserer Platz.

P. Gespräche gefolgt von Schweigen, Müdigkeit, körperlich erschöpft, ausgelaugt, nachdenklich, wie in Trance, Schwitzen weniger

C3 

R. Gedankliches Weggleiten konnte die Gedanken nicht im Raum lassen, durch die Anstrengung im Raum zu bleiben wurden die Augen müde. Beim Schaben wurde es besser
J. fühle mich leicht und beschwingt.
Gedanken von Höhe: Befinde mich im Hochhaus, Brücke Berg …immer naturverbundener
K. Wechsel zwischen Ruhe, Zentriertheit und Heiterkeit, Dynamik; einerseits langsames Rühren, beim Augenschließen wieder viele Spiralmuster, andererseits mehrfach über den Rand hinaus gerührt und schneller 
F. 3/1 lächerlich, Spatel im Schwung zerbrochen
3/2 Bauchzwicken, leicht krampfend, Finger krampfend, schläfrig, Augen zu.
3/3 Luft enger, Brustmitte wund, Im Kopf leer, gleichgültig, gefühllos. Eher traurig, was ich nicht zulassen mag, apathisch 

R. Der Verreibungs-Rhythmus ändert sich – wir wechseln von 6 – 4 min auf 7 – 3 min.
Schwung, Leichtigkeit, das Sonnenlicht grüsst, alles wird dynamischer, schneller als bei C1 und C2, Leichtigkeit im Verreiben, Lachen, Blödsinn, Freude, die Idee nicht im Kreis sondern als 8 zu verreiben, das Zeichen der Unendlichkeit
Worte aus Gesprächen klingen an mein Ohr - Hell und Dunkel, ja Licht und Schatten scheinen ein Thema zu sein.
Vogel-Themen werden präsent: Ich sehe einen Vogel vorbeifliegen. Auch im Kreis sprechen wir von Federn, Uhu, Specht (Das sind doch auch die Geschöpfe die für die Vermehrung und Verbreitung der Mistel sorgen).

P. innere Leere, alle Namen weg, alles weg, schwacher Geist wie schwachsinnig, hilflos, keine Worte mehr da
 
 
 

C4 

R. Im 1.Durchgang sah ich, wie sich die Zuckerkristalle mit der Mistel verbanden. 2.-3. Durchgang floß die Energie über den Stößel in meine Hand 
J. Gefühl leicht und frei
K Begegnung mit der Misteldeva und viele Spiralen, Gefühl von Schweben
F. 4/1,2 schlapp, schläfrig
 4/3 wieder etwas wacher, Schultern schmerzen, Oberbauch Spannungsschmerz,
Hinter der Apathie verborgene Angst?
 
Ru. zunehmende starke Erschöpfung und Kopfschmerz (Nacken, Stirn), ich kann die Verreibung kaum zu Ende bringen
Der ewig gleiche Trott –Mühlräder, die sich drehen.
„Gib da wo du bist, das was du tust, du kannst nicht weg!“ 
An diesem Platz gefesselt, gebunden sein!
P. Freude über wiedererlangtes Gedächtnis, sonnig, mittig, im Einklang
mit Anstrengung, jetzt Rückenschmerzen
 
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