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Calendula Anfang
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Die resonante C4-Verreibung, ein erster Kontakt


 

 

Seit Hahnemann werden die meisten homöopathischen Arzneimittel hergestellt, wie folgt:
Ein Teil (Grundstoff für ein Arzneimittel) wird mit 99 Teilen Milchzucker 1 Std. verrieben. Das ergibt die C1. Davon wird 1 Teil wieder mit 99 Teilen Milchzucker zusammen 1 Std. verrieben. Das gibt die C2. Dieser Vorgang wird bis zur C3 durchgeführt. Zur weiteren Potenzierung wird der Milchzucker in Wasser gelöst (je 1/100) und weiter verschüttelt und verdünnt bis zur gewünschten Potenz. 
In seinem Buch „Neue Welten der Homöopathie und Kräfte des Lebens“ beschreibt der bekannte Homöopath Jürgen Becker etwas Neues. Das Arzneimittel wird bis zur C4 verrieben, also 1 Schritt weiter wie bisher üblich.
Außerdem achtet er wie bei einer Arzneimittelprüfung auf das, was während der Verreibung bei jedem einzelnen Verreiber passiert und was in Ihm vorgeht. Becker bezeichnet das als resonante C4 Verreibung. Folgendes hat er dabei beobachtet und beschrieben:
• Die C1 Ebene beschreibt die körperlichen Symptome eines Arzneimittels, 
• die C2 Ebene beschreibt die seelischen, emotionalen Symptome, 
• die C3 Ebene zeigt die geistigen und 
• die C4 Ebene (die Becker neu eingeführt hat) beschreibt die spirituelle, kollektive Ebene.
Um diese Aussagen im Eigenversuch zu überprüfen haben wir uns an einem Samstag zu Fünft zusammengefunden, um eine C4 Verreibung wie oben beschrieben vorzunehmen. Wir entschieden uns dafür, die in vielen Gärten heimische Pflanze Ringelblume (Calendula officinalis) aus der Familie der Korbblütler(Compositae) zu verreiben. 
Calendula wird für Wundauflagen und Wundreinigung in Form von einigen Tropfen Urtinktur in Wasser verwendet, bei größeren Verletzungen auch innerlich in der C 30. 
Das Thema der Verletzung hat sich jedoch auch in anderen Bereichen während der Verreibung gezeigt. Bei der Verreibung der C2 bekam eine Verreiberin Schwerhörigkeit und Schwersichtigkeit in der Nähe. Wir deuteten das als Schutz vor Verletzung durch Wahrung von Distanz. Verletzungen waren langes Gesprächsthema (auch in der C1).
Bei der C3 herrschte Verwirrung. 
Bei der C4 entstand bei allen Teilnehmern ein Gefühl der inneren Ruhe, Harmonie und Heiterkeit. Der verletzte Krieger tauchte als kraftvolles Bild auf. 
Verletzung als Möglichkeit zu Wachstum war eine Deutung.
Diese Beobachtungen ließen sich anhand von neueren Arzneimittelehren und Repertorisation bestätigen.
In weiteren Verreibungen werden wir versuchen, einen tieferen Einblick in die neuen Welten der Homöopathie und die Kräfte ihrer Arzneimittel zu bekommen und diese Erfahrungen später praktisch einzusetzen. Bei Interesse an einer Teilnahme an einer Verreibung oder genaueren Informationen (ausführlicher Verreibungsbericht, Repertorisation, etc.): 

 
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